Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Die Naschkatze pinnt

Posted in beobachtungen, informatives, webtipp by Astrid Kopp on 2012, März 21

Seit ein paar Wochen bin ich auf Pinterest unterwegs. Wer schöne Fotos mag, muss diese Plattform einfach lieben. Vor allem die „Food“-Kategorie hat es mir angetan – nicht umsonst heißt es, „das Auge isst mit“. Einige Rezepte, die ich in dem Board „Yummie“ sammele, hätten mich nur vom Titel her vermutlich nicht so angesprochen, aber wenn ich dann das Bild sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wie gut, dass die Fastenzeit bald vorbei ist, denn wie es sich für eine echte Naschkatze gehört, sammele ich vor allem Rezepte für schokoladiges, zuckriges und sündiges.

So toll Pinterest jetzt klingt, das Nutzen der Seite bereitet mir auch ein bisschen Magengrimmen. Stichwort: Urheberrecht. Mein Kollege Bastian von Jarzebowski hat in der FNP die rechtliche Seite des Trends beleuchtet und ein Interview mit einem Anwalt für Urheberrecht geführt. Meeta von „What’s for lunch, honey?“ hat der Problemaktik und ihrem Umgang damit vergangene Woche einen längeren, lesenswerten Blogeintrag gewidmet.

Ich finde ihre Schlussfolgerung, dass es in Ordnung ist, Fotos von Seiten zu posten, die einen Pin-it-Button haben, sehr schlüssig und habe diesem Blog deshalb heute einen solchen spendiert.  Außerdem verfolge ich jeden Pin zu seiner ursprünglichen Quelle zurück und pinne nur Bilder, die ordentlich verlinkt sind. Das würde mir bei einer Klage wohl nicht sonderlich viel helfen, ist aber aus meiner sicht dem Fotografen/Autoren gegenüber fair. Und außerden in meinem Interesse – schließlich dienen mir die Boards als Inspriationsquellen und was nützt mir da das tollste Foto, wenn sich dahinter kein Link zum Rezept verbirgt?

PS: Dass, wie in dem FNP-Artikel zu lesen, zurzeit noch der Großteil der Pinterest-Nutzer in den USA lebt, überrascht mich nicht. Wer einen Blick in die Food-Kategorie wirft, sieht das sofort: Cookies, sonstige Süßigkeiten gerne und oft mit Peanut-Butter, aber vor allem bitte Gerichte mit viel Sahne und Käse dominieren. Nicht, dass mich das stören würde ;-)

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Schokolade zieht an

Posted in frankreich, kurioses, webtipp by Astrid Kopp on 2010, Oktober 29

Dass Schokolade nicht nur lecker schmeckt, sondern auch gut aussieht, wurde beim 16. Salon du Chocolat in Paris bewiesen. Dort wurden Laufstegschönheiten in braune Versuchungen gehüllt. Fotos von der Modenschau habe ich für die FNP in eine Bildergalerie gepackt. Wer mal schauen mag: hier klicken

Der Salon du Chocolat ist die weltgrößte Schokoladenmesse. Sie läuft noch bis zum 1. November (Montag). Jetzt müsste man in Paris sein…

Mitte des Monats ist Schokozeit

Posted in informatives, süßwarenindustrie, verführerisches, webtipp by Astrid Kopp on 2010, März 18

 

Schokozeit Screenshot

Schokozeit Screenshot

 

Alle vier Wochen eine Schachtel köstlicher Pralinen frei Haus – ein Traum, den die Schokozeit AG gerne wahr macht. Das Unternehmen aus Berlin bietet Abos an, bei denen keine Zeitungen sondern wechselnde Pralinenkollektionen geliefert werden. Für 30 Pralinen kostet das je nach abgeschlossenem Abozeitraum zwischen 29,95 Euro und 34,95 Euro pro Lieferung. Im günstigsten Fall ist die Schokozeit damit immer noch zehn Euro teurer als ein gleichgroßes Paket vom Pralinenclub. Dieser bietet einen ähnlichen Service, aber darüber hatte ich ja hier schon mal berichtet. Trotzdem hat auch Schokozeit schon zirka 500 Abonnenten.

Kein Wunder, bietet das Unternehmen doch noch einiges mehr als nur Pralinen mit der Post. Zum Beispiel die Schokozeitung. Obwohl ich keine Schokozeit-Abonnentin bin, konnte ich dank Pressesprecherin Ute Fabricius neulich einen Blick in die Februarausgabe werfen. Darin fand ich einen schön geschriebenen Artikel über die Fastenzeit. Fastenzeit und Schokolade, das scheint nicht zusammen zu passen. Dank des Papstes (nicht des aktuellen…) harmoniert zumindest Kakao mit dem Fasten aber doch ganz wunderbar, habe ich gelernt. 

Ute hat mir berichtet, im Clubbereich finden die Mitglieder noch mehr Interessantes über Kakao, Schokolade und Co. Dort habe ich als Nicht-Abonnentin leider keinen Zugang, glaube es aber einfach mal so ;-)

Für jedermann zugänglich sind dagegen der Shop, über den viele hochwertige Schokoladen vertrieben werden, das Blog, in dem Mitarbeiter von Seminaren und ihrer täglichen Arbeit berichten sowie der Twitter-Feed. Den zu lesen lohnt sich schon deshalb, weil es darin immer wieder Tipps dazu gibt, wo Schokozeit einen Stand aufbaut, an dem dann jeder direkt seine eigene Schokotafel gießen und mit verschiedenen Zutaten belegen kann. Chocri im Real Life sozusagen. Hoffentlich kommen sie damit bald mal ins Rhein-Main-Gebiet.

Foodwatch lässt sich nicht mit Werbelügen abspeisen

Posted in informatives, süßwarenindustrie, webtipp by Astrid Kopp on 2010, März 14
Screenshot abgespeist

Screenshot abgespeist

Wie viel Müsli steckt wirklich im Müsliriegel, ist der Kakao im Dr. Oetker Pudding wirklich edel und wieso kommt der Hunger nach dem Trinken eines Zott Monte Drinks so schnell zurück? All diese Fragen beantwortet die Webseite „Abgespeist„.

Abgespeist ist eine Kampagne des Vereins foodwatch. Die selbsternannten „Essensretter“ decken auf „Abgespeist“ dreiste Werbelügen großer Nahrungsmittelproduzenten auf und verraten, was wirklich im Schokoriegel oder der Tomatensoße drin steckt. Meistens ist das nichts Gutes und entsprechend dünnlippig und kurz fällt im Normalfall die Antwort der um eine Erklärung gebetenen Unternehmen auf.

Wer wirklich dachte, Kinderschokolade sei wegen der „Extraportion Milch“ gesund, bekommt auf „Abgespeist“ die Augen geöffnet. Alle anderen können dort zumindest die Möglichkeit nutzen, mit Hilfe vorgefertigter Schreiben ihren Frust über Werbelügen direkt beim Produzenten abzuladen.

Mit Essen spielt man doch :-)

Posted in verführerisches, webtipp by Astrid Kopp on 2010, Februar 2
Schöne Überraschung von Schokozeit

Schöne Überraschung von Schokozeit

Tolle Post fand ich neulich auf meinem Schreibtisch: Ute von Schokozeit (@schokozeit) hat mir diese winterliche Nascherei  geschickt. Aus weißer Schokolade ist auf der dunklen Tafel ein Schneemann gezeichnet. In seinem Bauch kullern kleine rote Zuckerperlen, die man durch gezieltes und sanftes Schütteln in den Löchern für Augen, Nase und Knöpfen versenken kann.

Wieso ich das süße Geschicklichkeitsspiel bekam, steht hier. Wer auch so einen kleinen Schneemann geschenkt bekommen möchte, muss bis zum 10. Februar etwas bei Schokozeit bestellen. So ein naschendes Kulleraugenkind als Postkarte bekommt ihr dann aber trotzdem nicht ;-)

Mood Food

Posted in webtipp by Astrid Kopp on 2009, Oktober 13

Darüber, wieso Schokolade glücklich  macht, und welche, zum Teil kalorienärmere, Nahrungsmittel gleiche Effekte erzielen, hat meine  Ex-Kollegin Claudia Arthen einen schönen Artikel auf news.de geschrieben.

Hier ist der Link.

Video: Deutsche Welle besucht Goldhelm Schokolade

Posted in webtipp by Astrid Kopp on 2009, Oktober 7

Deutsche Welle TV widmet sich im Magazin Euromaxx dem Trend hin zur handgeschöpften Schokolade. In dem Beitrag „Schokolade für Genießer“ wird die Schokoladenmanufaktur von Goldhelm Schokolade in Erfurt vorgestellt. Zum allgemeinen Trend hin zu hochpreisigeren Schokoladen äußert sich dann noch Peer Michaelis, Gründer der Schokozeit AG.

Den Beitrag finde ich zwar ein bisschen einseitig, weil ein ganzer Trend an einem einzigen gut laufenden Geschäft festgemacht wird, aber sehenswert ist das Video trotzdem, schon wegen der schönen Aufnahmen aus der Schokoladenmanufaktur.

Momentan ist das Video noch bei der Deutschen Welle online einzusehen, dafür hier klicken.

Konzerne entdecken Selbstmischtrend

Posted in beobachtungen, neu-im-Regal, süßwarenindustrie, webtipp by Astrid Kopp on 2009, Juli 12
M&Ms (Foto: Astrid Walter)

M&Ms (Foto: Astrid Walter)

Mit MyMuesli hat es angefangen, Sonntagmorgen, Allmytea und Chocri zogen nach: Sie alle bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, Müsli, Kaffee, Tee oder auch Schokoladenzutaten online selbst zusammenzustellen. Ein paar Tage später wird das personalisierte Produkt dann nach Hause geliefert. Dass hinter MyMüsli drei Jungs aus Passau stecken, die einfach von den üblichen Müslimischungen genervt waren, ist dank diverser Medienberichte inzwischen den meisten bekannt. Bei den anderen Anbietern sieht es ähnlich aus. 

 

Jetzt scheint erstmals (oder ich hab’s vorher nicht mitbekommen) ein großes Süßwarenkonzern den Trend zum Selbermischen aufgegriffen zu haben. Unter mymms.com kann die farbliche Zusammenstellung der Schokolinsen neu gewählt werden. Statt grün, blau, rot, braun, orange und gelb könnte frau sich also zum Beispiel eine (oder doch besser gleich mehrere) Tüten mit ausschließlich knallpinken und blassroa M&Ms schicken lassen. ;-) 25 Farben von den Klassikern bis zu Gold und Platinium hat Mars da momentan im Angebot.

 

Screenshot MyMMs

Screenshot MyMMs

Wem das noch nicht individuell genug ist, der hat auch noch die Möglichkeit, eine Schrift oder sogar ein Bild auf die M&Ms aufdrucken zu lassen. Bei Schrift kann ich mir das noch ganz gut vorstellen, vor allem, wenn es sich nur um ein paar Buchstaben handelt. Ob z.B. ein Portrait auf den kleinen Schokolinsen so gut herauskommt, bezweifele ich, kann es aber leider nicht überprüfen, denn bisher liefert Mars die personalisierten M&Ms nur innerhalb der USA.

 

Zumindest für meinen Kontostand ist das vermutlich ganz gut so, billig ist das Angebot nämlich nicht. Eine Tüte mit ca. 200 Gramm (7oz) kostet knapp 7  US-Dollar – der Versand kommt noch dazu. 

Danke an Simone für den Hinweis! :-)

Schokolade ohne Laktose

Posted in gesundheit, informatives, verführerisches, webtipp by Astrid Kopp on 2009, Juli 2
Milch

Milch (Foto: Astrid Walter)

Milch wird für immer mehr Menschen zu einem gesundheitlichen Problem. Zugegeben, es ist ein sehr subjektiver Eindruck, der mich diese Zeilen schreiben lässt. Aber alleine im meinem engeren Freundeskreis schütteln inzwischen drei Freunde ablehnend den Kopf, wenn ihnen Sahnesoßen oder Frischkäsebrötchen angeboten werden. Auch auf das gerade im Sommer so gerne mal gegessene Eis verzichten sie inzwischen großteils. Es ist eine Laktose-Intoleranz, die bei ihnen zu einem aufgeblähten Bauch und Magenschmerzen führt, falls sie doch mal Milchprodukte zu sich genommen haben.

Choco-Lina Laktosefrei

Choco-Lina Laktosefrei (Foto: Choco-Lina)

 

Abhilfe verschaffen da Laktase-Tabletten und der bewusste Konsum von laktosefreien Lebensmitteln. Laktosefreie Milch gibt es inzwischen in jedem Supermarkt, auch im Käseregal sieht es schon ganz gut aus und auf der Webseite „Laktosefreie Schokolade“ werden jetzt auch Naschkatzen fündig. Der Shop bietet Schokoladentafeln aus Reismilch und Sojamilch, dazu einige veganische Süßigkeiten. Ich habe dort bisher nichts bestellt und kann deshalb keine Aussage über die Qualität der Süßigkeiten und die Seriosität des Angebots machen. 

Schon länger gibt es laktosefreie Schokolade übrigens von Choco-Lina. Die 18 Sorten sind alle aus Schafsmilch produziert und zum Teil in Bioqualität erhältlich. Bezugsquellen und weitere Infos auf der Choco-Lina-Webseite. 

Rezension: Feinste Pralinen selbst gemacht (vom Pralinenclub)

Posted in informatives, naschkritik, rezepte, verführerisches, webtipp by Astrid Kopp on 2009, April 15

Feinste Pralinen selbst gemacht

Feinste Pralinen selbst gemacht

Worum geht’s?

29 Rezepte für hausgemachte Pralinen hat der Pralinenclub für dieses Büchlein zusammengetragen. Unter jedem Rezept steht, welcher Chocolatier die Sorte ursprünglich kreiert hat. Präsentiert werden Klassiker wie Pistazien-Marzipan-Pralinen und Eierlikör- oder Champagner-Trüffel, aber auch außergewöhnlicheres wie Schwarztee-Kardamon-Trüffel.

Das Buch wird in einem Päckchen mit einem Abtropfgitter und diversen Pralinengabeln verkauft.

Und, wie war’s?

Sehr gut hat mir an dem Buch die Einführung gefallen, in der beispielsweise mehrere einfache Methoden zur Temperierung von Kuvertüre gegeben werden. Auch die Rezepte selbst sind so gut geklärt, dass beim Nachmachen nur wenig schief gehen kann.

Die Auswahl an Sorten ist so groß, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Für die meisten werden allerdings Pralinenhohlkörper benötigt. Die gibt’s zwar problemlos im Internet zu bestellen (ich habe z.B. mit Marita Wohlers Versand gute Erfahrungen gemacht), aber damit gestaltet sich das Pralinen selbst machen dann doch schnell zu einem relativ teuren Hobby.

Schade finde ich, dass es im Buch nicht zu jedem Rezept eine Abbildung gibt. Die Lust zum Nachmachen wächst doch enorm, wenn man sieht wie das fertige Produkt aussehen wird (oder sollte).

Feinste Pralinen selbst gemacht, Pralinenclub
Südwest Verlag, 62 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-517-08371-1
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