Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Naschkritik: Café van Riggelen in Wiesbaden

Posted in naschkritik by Astrid Kopp on 2012, Februar 29

Das Café van Riggelen ist der natürliche Feind jeder Bikinifigur und dafür ein Garant für Zufriedenheit. Die Atmosphäre ist altbacken, vermutlich hat sich an der Einrichtung seit Jahrzehnten nichts geändert. Ist aber total egal, mein Blick klebt sowieso jedesmal an der Kuchentheke. Eine solche Auswahl an Torten, Küchen und Kleingebäck findet man sonst selten, alleine Schokotorten gibt es mindestens vier verschiedene. Eistorten gehören auch zum Sortiment.

Die Qualität der Kuchen und Torten ist sehr gut, bei van Riggelen bin ich sogar ein großer Fan von Sahnetorten geworden, obwohl mir diese sonst immer zu schwer und fettig waren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Naschkatzen müssen dort unbedingt hingehen, sollten zur typischen Kuchenzeit am Sonntagnachmiittag aber etwas Zeit einplanen.

Mein Beitrag zu Café van Riggelen – Ich bin Mondkatze – auf Qype

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Naschkritik: Backmischung Marzipan-Mohn-Kuchen von Juchem

Posted in naschkritik, rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2010, September 1
Teig

Teig

Vor, äh, mehr Wochen als ich selbst dachte, habe ich über die Scones-Backmischung von Juchem geschrieben. Die Backmischung hatte ich zum Test geschenkt bekommen :-) und im Päckchen lag noch eine Marzipan-Mohn-Kuchen-Mischung. Nun muss gesagt werden, dass ich kein großer Fan von Kuchenbackmischungen bin. Gerade bei simplen Rührkuchen (Schoko; Marmor; Sand; Zitronen…) macht es zeitlich keinen Unterschied, ob man Eier, Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Milch verrührt, oder den Inhalt der Backmischung, Eier, Butter und Milch.  Dafür weiß ich beim eigenen Teig aber, was drin steckt. Außerdem behaupte ich, dass diese Päckchen aus dem Supermarktregal irgendwie immer alle nach Fertigmischung schmecken.

Also, langer Rede kurzer Sinn: Ich backe normal keine Fertigmischungen. Nun bekam ich diese aber geschenkt, also wurde sie auch gebacken. Der Teig war schnell fertig, aber auch nicht schneller als einer ohne Mischung.

Marienburg-Kuchen

Marienburg-Kuchen

Die Überraschung kam beim Abschlecken der Rührstäbe (ja, das mache ich). Der Teig schmeckte nämlich lecker. Trotzdem immer noch skeptisch, habe ich den Teig auf zwei Formen aufgeteilt. Eine kleine Kastenform und eine Welfenform Marienburg. Sowohl aus der festen als auch aus der Silkonform lösten sich die fertigen Kuchen sehr leicht. Die Verzierung in Form von Schokoguss wurde bei der Backmischung gleich mitgeliefert. Der Guss war leicht zu verarbeiten, für mich hätte es aber etwas mehr sein können. Für meine Küchlein hat er gerade so gereicht, bei einem großen Kastenkuchen oder Gugelhupf wäre mir der Guss nicht dick genug geworden.

Kastenkuchen

Kastenkuchen

Ausgekühlt wurde der Kuchen als Nachtisch beim Grillen serviert. Und was soll ich sagen? Es hat keiner geglaubt, dass der Kuchen aus einer Backmischung entstanden ist. Selbst mich hat er uneingeschränkt überzeugt. Locker, saftig und geschmacklich ein Volltreffer mit leichter Mohn-Marzipan-Note. Was den Aufwand betrifft, halte ich Backmischungen immer noch für überflüssig. Aber qualitativ ist dieser Kuchen sehr viel besser als so manche Eigenkreation. Ich würde ihn jedenfalls jederzeit wieder backen und mit gutem Gefühl Gästen servieren.

PS: Die Scones-Mischung gibt es jetzt auch zu kaufen. Hier klicken.

Naschkritik: Scones-Backmischung von Juchem

Posted in naschkritik, rezepte by Astrid Kopp on 2010, Juli 12
Scones mit Lemon Curd (Foto: Astrid Walter)

Scones mit Lemon Curd (Foto: Astrid Walter)

Als Schlauer Backen auf Facebook Testbäcker für eine Sconesbackmischung gesucht haben, war ich natürlich sofort dabei. Zum einen wollte ich schon immer mal Scones selbst machen, zum anderen lieferte mir das den perfekten Vorwand, um mich auch mal an Lemon Curd zu probieren.

Erst habe ich die Lemon Curd gemacht und mich dabei an das bei Chefkoch sehr gut bewertete Rezept „Jockels Lemon Curd“ gehalten. Es ging wirklich sehr einfach und sie ist von der Konsistenz her super geworden, uns ist sie nur einen Hauch zu sauer, nächstes Mal würde ich ca. 180 Gramm Zucker nehmen. Das Rezept gebe ich hier nicht wieder, wer die Lemon Curd nachmachen möchte, kann ja beim Chefkoch nachlesen.

Während ich die Lemon Curd rührte, heizte der Ofen schonmal auf 230 Grad vor. So viel ist nämlich laut Anleitung zum Scones backen nötig und bis die Temperatur erreicht ist, dauert es selbst bei 38 Grad Außentemperatur doch ein bisschen. Deshalb auch schon mein erster Verbesserungsvorschlag: Vielleicht könnte man auf der Packung bei der Anleitung das Ofen vorheizen als ersten Punkt hinschreiben? Normalerweise soll man ein Rezept zwar immer ganz durchlesen, bevor man anfängt, aber gerade wer selten backt, geht bei Rezepten häufig Schritt für Schritt vor. Dann ist es ärgerlich, wenn am Ende das Gebäck in den „180° heißen Ofen“ geschoben werden soll, der aber noch kalt ist.

Als das Lemon Curd fertig war und im Schraubglas abkühlte, habe ich den Sconesteig zubereitet (Ofen heizte noch eifrig). Das ging super einfach. Mischung in die Schüssel, Milch, Butter und ein Ei dazu, mit dem Handrührgerät kneten, bis es einen glatten Teig ergibt. Optisch erinnerte mich der Teig an einen gut gekneteten Hefeteig, er glänzte schön und klebte nicht stark. Anders als Hefeteig kam er dann aber für zehn Minuten in den Kühlschrank.

Blöderweise habe ich vergessen, beim Backen schon Fotos zu machen, so dass ich jetzt nicht optisch beweisen kann, dass mein Teig nicht sonderlich geklebt hat. Ich hatte die Arbeitsplatte gut eingemehlt, habe den Teig draufgekippt, noch einmal sehr kurz durchgeknetet und ihn dann mit dem Nudelholz ausgerollt.  Das ging problemlos, das schwierigste daran war, ihn wirklich nur 2,5 cm dick auszurollen.

Mein erster Versuch war 1 cm dünn und kam mir doch schon dick vor. Deshalb widmet sich auch der nächste Verbesserungsvorschlag wieder der Packung: Könnte man da vielleicht an einer Seite eine kleine Skala aufdrucken? Ich glaube, viele sind beim Backen plötzlich erstaunt, wie dick 2,5 cm sind und rollen den Teig deshalb zu dünn aus. Ich habe meinen jedenfalls nochmal zusammengeknetet, das Geodreieck geholt, und ihn jetzt wenigstens auf nur 2 cm ausgerollt.

Das Ausstechen von runden Kreisen mit einem Glas klappte sehr gut, die Kreise klebten auch nicht am Tisch und wurden mit etwas Abstand (zu wenig, sie sich später zeigte) auf dem Backblech platziert. Laut Packung sollte man 10 Scones herausbekommen, bei mir waren es 11,5, was sich mit dem zu dünn ausgerollten Teig erklärt.

Scones (Foto: Astrid Walter)

Scones (Foto: Astrid Walter)

Noch schnell mit etwas Milch eingepinselt und in den Ofen geschoben, 15 Minuten später wieder reingesehen und da warteten tatsächlich schön aufgegangene, appetitlich gebräunte Scones auf mich :-)

Sie sind lockerer, als die Scones, an die ich mich erinnert habe, und auch nicht so krümelig. Das gefällt mir ganz gut, ich werde sie also weiterhin mit Ei machen. Habe nämlich schon bei Facebook mitbekommen, dass sie ohne Ei wohl kompakter werden.

Ich habe sie sowohl mit Frischkäse (in Ermangelung von Clotted Cream) und Lemon Curd gegessen, als auch mit Käse und Wurst. Da ich auch Eierweck ab und an gerne mit deftigem Belag esse, passte das für mich beides gut.

Wie man ja schon daran sieht, dass ich bisher nur die Packungsbeschriftung kritisiert habe, finde ich Zubereitung, Konsistenz und Optik top. Und der Geschmack, das eigentlich wichtigste? Die Scones sind sehr lecker, nur von einem Gewürz, das ich mal als Vanille zu identifizieren versuche, war mir ein Hauch zu viel drin. Bei der Lemon Curd störte das nicht, zu der deftig gegessenen Variante passte es aber nicht so gut.

Vielen Dank an Schlauer Backen / die Juchem Gruppe für die Probepackung und die aufmerksam von Hand geschriebene Karte dabei. Hat mich sehr gefreut! In dem Paket war auch noch eine Überraschung drin, dazu mehr die nächsten Tage.

Buchtipp: Frauen und Schokolade

Posted in naschkritik by Astrid Kopp on 2010, April 6


Frauen und Schokolade

Frauen und Schokolade



genossen von Astrid Walter
Wer bisher dachte, Frauen äßen Schokolade, weil es sie nach dem exquisiten Geschmack und dem zarten Schmelz gelüstet, wird von Edward Monkton in diesem liebevoll mit Zeichnungen gestalteten Büchlein eines besseren belehrt. Ist es doch viel mehr so, dass die Schokolade Frauen braucht und nicht umgekehrt. Welche Existenzberechtigung hätte die braune Leckerei schließlich noch, wenn sie keiner verspeisen würde?

Schokolade essen ist ein Akt der Selbstlosigkeit. Wer’s nicht glaubt, sollte sofort dieses Buch kaufen und eine schöne Tafel Schokolade gleich mit, denn nach dem Lesen von „Frauen und Schokolade“ bleibt nur noch eines zu tun: Der Schokolade ihre Daseinsberechtigung zurück geben.

Frauen und Schokolade, Edward Monkton
cadeau, 31 Seiten, 6,95 Euro, ISBN 978-3-455-38006-4

Rettung in der Fastenzeit

Posted in naschkritik, verführerisches by Astrid Kopp on 2010, März 4


Glückstee
hat schon eine tolle Farbe :)
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Zwei Wochen können unendlich lang sein. Das weiß ich, seit die Fastenzeit begonnen hat. Gar nicht religiös sondern mehr figürlich motiviert habe ich mir vorgenommen, während der Fastenzeit unter der Woche keine Süßigkeiten zu essen. Die Einschränkung „unter der Woche“ mag manchen erstauen, ist aber durchaus sinnvoll, denn Schokolade verschwindet vor allem am Arbeitsplatz in Unmengen in meinem Mund. Hier hat ja auch immer jemand was Leckeres dabei – und falls nicht, gibt’s noch den Notvorrat in meiner Schublade. Nun soll der noch bis Ostern unangetastet bleiben.

Schokoladensuchtanfälle in dieser Zeit sind programmiert, die Rettung in solchen Momenten kommt von Alnatura. Im Biotee-Sortiment bei Tegut (und sicher auch noch einigen anderen Läden) steht nämlich auch die Sorte „Glückstee“. Dieser besteht zu 50 Prozent aus Kakaoschalen. :-) Der Rest ist eine Mischung aus Rooibos/Rotbuschtee, Zimt, Anis, Süßholz und Vanille. Vanille und vor allem Anis mag ich in Tee eigentlich gar nicht, aber dieser riecht dank des hohen Kakaoanteils so wunderbar schokoladig, dass ich Anis und Vanille gar nicht mehr wahr nehme.

Naschkritik: Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein (von Ina Coelen/Brigitte Glaser)

Posted in naschkritik by Astrid Kopp on 2009, November 13

Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein

Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein

Worum geht’s?

21 Kurzkrimis haben Ina Coelen und Brigitte Glaser in diesem Buch versammelt und auch wenn alle von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden, haben sie doch eines gemeinsam: Schokolade als Mordmotiv, Schokolade als Tatwaffe, Schokolade als Witwentröster. Mal hat die Nascherei in den Kurzkrimis eine Hauptrolle, mal ist sie nur schmuckendes Beiwerk, aber dessen ungeachtet wird zu jeder Geschichte ein passendes und (fast immer) süßes Rezept mitgeliefert.

Und, wie war’s?

Wie immer bei Sammlungen von Kurzgeschichten gab es einige, die mir sehr gut gefielen und andere, die ich nach dem anlesen der ersten zwei Seiten überblättert habe. Bei „Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein“ sind aber nur zwei Geschichten durch mein persönliches Raster gefallen, die anderen Krimis konnten mich überzeugen. Einige waren richtig spannend, andere eher amüsant. Angeblich sind die Krimis von bekannten deutschsprachigen Krimiautoren geschrieben, zu meiner Schande muss ich aber gestehen, keinen einzigen davon zuvor gekannt zu haben. Z.B. bei Jürgen Ehlers und Jochen Brockmann habe ich aber vor, meine Wissenslücke jetzt aufzufüllen. Somit liefert einem das Buch auch noch zahlreiche Ideen für den Bücherwunschzettel.

Richtig überzeugt hat mich das Konzept mit den zur Geschichte passenden Rezepten. Die klingen nämlich durchweg lecker, kommen ganz ohne Gift aus ;-) und machen Lust aufs Ausprobieren. Deshalb wird das Buch vermutlich auch eher in meinem Küchenregal als im Bücherschrank landen.

Bitterböse, Schokoladenkrimis vom Niederrhein, Ina Coelen/Brigitte Glaser
Leporello Verlag, 286 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 9783936783346

Naschkritik: Jenny’s Cupcakes in Frankfurt am Main

Posted in naschkritik, verführerisches by Astrid Kopp on 2009, Oktober 2
leider nicht von mir selbst gebacken...

leider nicht von mir selbst gebacken...

Heute war ich zum ersten Mal bei Jenny’s Cupcakes und ich werde sicher wieder hingehen. Das Ambiente mit viel Pink und Weiß gefällt mir sehr gut und der Service war überaus freundlich, vor allem haben mir aber auch die Cupcakes geschmeckt.

 

Vielleicht hatte ich Glück oder das Rezept hat sich seit meinen Vorschreibern geändert, aber trocken waren meine Cupcakes heute nicht. Es stimmt allerdings, dass sie nicht locker sind. Da mir der Vergleich zu echten amerikanischen Cupcakes bisher fehlt, ist mir das aber nicht negativ aufgefallen. Teig sowie Frosting haben mir jedenfalls bei allen probierten Sorten sehr lecker geschmeckt und waren gut aufeinander abgestimmt. Auch der Käsekuchen war übrigens gelungen, schön kompakt und angenehm wenig gesüßt.

Gut gefällt mir, dass die Cupcakes deutlich kleiner ausfallen als die Muffins, die man in gängigen Coffeeshops kaufen kann. So kann man auch mal nur zwischendurch einen Cupcake essen und muss nicht gleich Hunger für eine Hauptmahlzeit haben. Der Preis von 2 Euro ist allerdings für die Größe wirklich etwas zu viel, auch wenn sicher viel Arbeit in den kleinen Naschereien steckt.

Wer gar keine Lust auf Süß hat, wird bei Jenny’s Cupcakes übrigens inzwischen auch etwas finden, auf Wunsch werden Bagels zubereitet. Habe ich aber nicht probiert.

Mein Beitrag zu Jenny’s Cupcakes – Ich bin Mondkatze – auf Qype

Neue Duplo-Sorte

Posted in naschkritik, neu-im-Regal, verführerisches by Astrid Kopp on 2009, September 11

Duplo Zartbitter Cocos
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Zartbitter Duplo gab es schon mal, aber die Variante mit „Cocos“ ist neu, oder?

Mir hat’s ganz gut geschmeckt, aber die Zartbitterschokolade ist doch sehr dominant, so dass vom Kokos-Geschmack kaum noch etwas heraus kommt.

PS: Wieso nennt Ferrero die neue Sorte eigentlich „Cocos“ und nicht „Kokos“? Ist doch eine ganz unnötige Sprachspielerei, Zartbitter ging schließlich auch auf Deutsch.

Naschkram für Nostalgiker: Die „Olympia“ kommt zurück

Posted in informatives, naschkritik, neu-im-Regal, süßwarenindustrie, verführerisches by Astrid Kopp on 2009, September 2
Die goldene Olympia ist zurück (Foto: Astrid Walter)

Die goldene Olympia ist zurück (Foto: Astrid Walter)

Ritter Sport bringt die Schokoladensorte „Olympia“ zurück auf den Markt. In den 80er-Jahren wurde die quadratische Tafel mit einer nach Honig, Nüssen und Traubenzucker schmeckenden Joghurtfüllung erstmals vertrieben. Irgendwann verschwand die „Olympia“ vom Markt, doch sie hatte wohl viele Fans gefunden, die so oft und hartnäckig bei „Ritter Sport“ nachgefragt haben, bis die Sorte jetzt wieder aufgelegt wird. So steht es zumindest im Blog zu lesen, das die Markt-Wiedereinführung multimedial begleitet.

Ob es wirklich so war, ich hab da ja so meine Zweifel. Es gibt zwar auch eine Online-Petition zur Wiedereinführung der „Olympia“, doch dort unterzeichneten gerade mal 75 Naschkatzen. Nicht gerade eine so große Masse, dass sich ein Schokoladenhersteller davon überzeugen lassen würde, oder? Und falls die „Olympia“ wirklich so unglaublich beliebt war, wieso wurde sie dann überhaupt vom Markt genommen – und viel wichtiger: Wieso jetzt nur „Für kurze Zeit“ wieder eingeführt, wie es ein rotes Rechteck auf der Packung verkündet.

Mir kommt das eher wie eine sehr geschickte Marketingkampagne vor. So hat Ritter Sport in einem Wettbewerb von Internetnutzern gleich den Werbespot zur Wiedereinführung gestalten lassen und schürt jetzt geschickt die Begeisterung, in dem „Olympia“-Liebhaber zum Beispiel über Twitter verkünden sollen, wo sie die neue/alte Sorte schon kaufen können.

Ich hab sie übrigens noch in keinem Supermarkt gesehen, kosten konnte ich dank des prompt liefernden Ritter Sport Onlineshops aber trotzdem schon. Schön golden glänzend lag die Tafel dann vor mir. Leider konnte der Inhalt meine hohen Erwartungen nicht so ganz erfüllen, für mich schmeckt die „Olympia“ wie jede andere Joghurt-Schokolade auch. Okay, aber nicht umwerfend. Aber in den 80er-Jahren habe ich auch noch mehr Babybrei als Schokotafeln gegessen – also verbinde ich mit dem Geschmack nichts.  Für Nostalgiker ist die Wiedereinführung sicher eine schöne Sache.

Rezension: Feinste Pralinen selbst gemacht (vom Pralinenclub)

Posted in informatives, naschkritik, rezepte, verführerisches, webtipp by Astrid Kopp on 2009, April 15

Feinste Pralinen selbst gemacht

Feinste Pralinen selbst gemacht

Worum geht’s?

29 Rezepte für hausgemachte Pralinen hat der Pralinenclub für dieses Büchlein zusammengetragen. Unter jedem Rezept steht, welcher Chocolatier die Sorte ursprünglich kreiert hat. Präsentiert werden Klassiker wie Pistazien-Marzipan-Pralinen und Eierlikör- oder Champagner-Trüffel, aber auch außergewöhnlicheres wie Schwarztee-Kardamon-Trüffel.

Das Buch wird in einem Päckchen mit einem Abtropfgitter und diversen Pralinengabeln verkauft.

Und, wie war’s?

Sehr gut hat mir an dem Buch die Einführung gefallen, in der beispielsweise mehrere einfache Methoden zur Temperierung von Kuvertüre gegeben werden. Auch die Rezepte selbst sind so gut geklärt, dass beim Nachmachen nur wenig schief gehen kann.

Die Auswahl an Sorten ist so groß, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Für die meisten werden allerdings Pralinenhohlkörper benötigt. Die gibt’s zwar problemlos im Internet zu bestellen (ich habe z.B. mit Marita Wohlers Versand gute Erfahrungen gemacht), aber damit gestaltet sich das Pralinen selbst machen dann doch schnell zu einem relativ teuren Hobby.

Schade finde ich, dass es im Buch nicht zu jedem Rezept eine Abbildung gibt. Die Lust zum Nachmachen wächst doch enorm, wenn man sieht wie das fertige Produkt aussehen wird (oder sollte).

Feinste Pralinen selbst gemacht, Pralinenclub
Südwest Verlag, 62 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-517-08371-1
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