Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Rezept: Cake Pops

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2013, Januar 20

Zur Silvesterfeier hat eine Freundin das (momentan) tollste Dessert von allen mitgebracht: Cake Pops. Am Wochenende habe ich mich auch an den kleinen Kuchenkugeln am Stiel versucht und weiß jetzt, dass sie nicht nur super schmecken und unendlich vielfältig dekoriert werden können, sondern auch wie kaum ein anderer Kuchen sagen „ich mag dich, du bist mir was wert“. Denn die leckeren Kuchenbällchen kosten vor allem eines: Viel, viel Zeit!

Cake Pops

Cake Pops

Rezept für 33 Stück

Für die Kuchenbasis:

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

250 Gramm Margarine (bei mir: Sanella)
160 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
–> schaumig schlagen

4 Eier
500 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
–> nach und nach dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren.

Die Fettpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Auf mittlerer Schiene im Ofen 20 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Derweil das Frosting zubereiten.

50 Gramm Butter
200 Gramm Crème Fraiche
–> schaumig schlagen

150 Gramm Puderzucker
Vanille (-mark, -zucker, -aroma; je nach Geschmack)
–> unterrühren

Cake Pops: Aus der Kuchen-Frosting-Mischung Kugeln formen

Cake Pops: Aus der Kuchen-Frosting-Mischung Kugeln formen

Die Rinde des Kuchens abschneiden und naschen. Dann den Kuchen in Quadrate schneiden und die Quadrate über einer großen Schüssel mit den Händen zu feinen Bröseln zerreiben. Nach und nach das Frosting dazu geben und untermatschen (ein passenderer Begriff ist mir nicht eingefallen ;-) ). Nicht alles auf einmal dazu geben, denn je nachdem wie feucht der Kuchen ist, wird vielleicht weniger Frosting benötigt. Die Masse sollte ungefähr die Konsistenz von Marzipan bekommen, allerdings etwas weniger kleben.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Ich habe pro Kugel zirka 40 Gramm Teig verwendet und so 33 Cake Pops aus der Masse herausbekommen.*

Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Gut hat sich da bei mir ein ausziehbares Blech bewährt, das ich ganz zusammengeschoben habe. Die Kugeln müssen nämlich jetzt erstmal für eine Viertelstunde ins Gefrierfach (oder entsprechend länger in den Kühlschrank) und so ein zusammengeschobenes Blech passt genau in ein Gefrierschrankfach.

Während die Kugeln kalt gestellt sind, hat man Zeit den Guss vorzubereiten.

600 Gramm Schokolade (Weiße, Vollmilch, Zartbitter, ein bisschen von allem – wie Ihr mögt)
–> grob hacken und über dem Wasserbad langsam schmelzen. Die geschmolzene Schokolade in ein Gefäß füllen, dessen Durchmesser nur etwas größer als der der Cake Pops ist. Bei mir waren das leere, kleine Nutella-Gläser, die wir sonst als Wassergläser benutzen.

Außerdem ist jetzt Gelegenheit, sich um die Cake Pop Ständer zu kümmern. Gut eignen sich dafür entweder Styroporplatten oder diese grünen Steckschwämme für Blumengestecke. Egal was Ihr nehmt, werden die Ständer jetzt fest mit Alufolie umwickelt. So können sie mindestens zweimal verwendet werden.

Jetzt geht’s ans Dekorieren:

Cake Pops: Bereit für den zweiten Tiefkühlgang

Cake Pops: Bereit für den zweiten Tiefkühlgang

33 Schaschlikspieße oder 15cm lange Lollistäbe (ich hatte meine hierher) bereitlegen. Die Kuchenbällchen aus dem Tiefkühler holen und jeden Stab erst zirka 1,5cm tief in Schokolade tunken und dann in ein Bällchen stecken. Die jetzt aufgespießten Bällchen nochmal für fünf Minuten ins Tiefkühlfach schieben und derweil die Deko bereit legen. Ich hatte verschiedene Zucker- und Schokostreusel aus dem Supermarkt und Farbzucker (hierher).

 

 

Cake Pops: vorsichtig geht's ins Schokoladenbad

Cake Pops: vorsichtig geht’s ins Schokoladenbad

Jeder Cake Pop wird einzeln vorsichtig in die geschmolzene Schokolade getaucht, bis die Teigkugel komplett umhüllt ist. Dann muss die überschüssige Schokolade abtropfen. Je nachdem, wie warm und flüssig die Schokolade noch ist, dauert das schon auch mal ein Momentchen länger. Wenn nix mehr tropft, kann der Pop dekoriert werden. Streusel, Farbzucker, geschmolzene andersfarbige Schokolade oder was Euch sonst noch so einfällt darüber streuen/träufeln. Die Pops mit so viel Abstand, dass sie sich nicht berühren, in die Ständer stecken. Falls Ihr Lollistäbe nehmt, geht das leichter, wenn Ihr mit einem Schaschlinkspieß die Löcher vorbohrt.

Pops vollständig trocknen lassen, andere Menschen damit glücklich machen und selbst ein paar naschen. Die Cake Pops haben sich bei mir bei Zimmertemperatur locker drei Tage gehalten, dann waren alle aufgegessen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

*Meine Pops sind so groß, dass wir einen in vier bis fünf Bissen vernascht haben. Man kann sie natürlich auch deutlich kleiner machen und auf einen Happs essen, dann wäre mir aber im Verhältnis zur Teigkugel der Schokoladenguss zu dominant.

Advertisements

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. dezembra said, on 2013, Februar 13 at 6:37 pm

    Leeecker! Und das Beste ist: Man kann sie gar nicht erst aus der Hand legen, sondern muss sie ruckzuck verputzen. Das ist die Nascherei für alle, die Kuchen mit Sti(e)l lieben. ;)

  2. Kathi & Melanie said, on 2014, Januar 31 at 12:40 pm

    Das sind ja richtige Kunstwerke! Daumen hoch!!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: