Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Rezept: Omas Knatschkuchen

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2011, Juli 30

Knatschkuchen Draußen ist es grau, regnerisch, kalt, kurz: Herbst im Juli. Nichts verbreitet da so viel Wärme und Fröhlichkeit in der Wohnung, wie der Geruch von Omas Knatschkuchen im Ofen. Da ihr das jetzt sicher auch alle gebrauchen könnt, ist hier das Rezept:

 

 

Omas Knatschkuchen

ca. 50 Gramm Butter aus dem Kühlschrank holen und zur Seite legen

250ml Milch lauwarm erhitzen, Backofen auf 50 Grad vorheizen, dann ausschalten

250gr Mehl Type 550
250gr Mehl Type 405 in einer Schüssel mischen, eine Kuhle hineindrücken

3 Eßl Zucker
1/2 Würfel zerbröckelte, frische Hefe und ca. die Hälfte der Milch in die Mehlkuhle geben. Mit den Fingern zu einem Vorteig verrühren, mit Mehl bestäuben und die Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt in den warmen Backofen stellen. Dort darf der Vorteig ca. 20 Minuten gehen.

7 Eßl Zucker
1 Prise Salz
7 Eßl Sonnenblumenöl
und die restliche Milch zu dem Vorteig gebben. Daraus mit den Knethaken einen klebrigen Teig formen, gut durchkneten. Wieder bedecken und im Ofen erneut 30-40 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte dann deutlich aufgegangen sein.

Den Teig von Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten. Dann so lang wie möglich und ungefähr so breit wie eine Kastenform ausrollen. Mit den Fingern die weiche Butter darauf verstreichen.

Die Teigplatte großzügig mit Zucker und Zimt bestreuen und von der schmaleren Seite aus zusammenrollen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und die Heferolle mit der Naht nach unten hineinlegen. In den kalten Ofen stellen und diesen auf 150 Grad Ober-Unterhitze einstellen. Wenn der Ofen diese Temperatur erreicht hat, muss der Kuchen noch ca. 60 Minuten backen.

Nach der Hälfte der Backzeit bestreiche ich den Knatschkuchen meistens noch mit einer Mischung aus einem Eigelb und einem guten Schluck Milch, so erhält er eine schöne Farbe.

Und wieso heißt der Knatschkuchen Knatschkuchen? Weil man die Stücke so schön zusammenknatschen kann:
Knatschkuchen

Fotos von allen Arbeitsschritten gibt’s auf Flickr :-)

Variante: Die Teigplatte mit Zucker und Kakaopulver und/oder Schokoraspeln bestreuen, von der langen Seite her aufrollen und dann ca. 4cm dicke Stücke von der Rolle abschneiden. Diese Stücke in eine Springform (Backpapier!) legen und den Rosenkuchen ca. 40 Minuten backen.

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3 Antworten

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  1. Anne said, on 2011, Juli 30 at 8:00 pm

    Toll, toll, toll!

  2. […] Punkt aus. Das dachte sich übrigens gestern schon die Naschkatze, die mir mit ihrer Omas Knatschkuchen eine hervorragende Vorlage lieferte! Allerdings mangelt es in der Welt der Foodblogs wahrlich nicht […]

  3. Astrid Walter said, on 2011, Dezember 1 at 11:19 pm

    Den Knatschkuchen kann man übrigens auch super portionsweise einfrieren. Wenn uns die Lust auf ein Stückchen überkommt, schieben wir ihn einfach für eine Minute in die Mikrowelle und schon ist er fertig. Zwar nicht wie frisch gebacken, aber immer noch sehr lecker.


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