Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Rezept: Cake Pops

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2013, Januar 20

Zur Silvesterfeier hat eine Freundin das (momentan) tollste Dessert von allen mitgebracht: Cake Pops. Am Wochenende habe ich mich auch an den kleinen Kuchenkugeln am Stiel versucht und weiß jetzt, dass sie nicht nur super schmecken und unendlich vielfältig dekoriert werden können, sondern auch wie kaum ein anderer Kuchen sagen „ich mag dich, du bist mir was wert“. Denn die leckeren Kuchenbällchen kosten vor allem eines: Viel, viel Zeit!

Cake Pops

Cake Pops

Rezept für 33 Stück

Für die Kuchenbasis:

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

250 Gramm Margarine (bei mir: Sanella)
160 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
–> schaumig schlagen

4 Eier
500 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
–> nach und nach dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren.

Die Fettpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Auf mittlerer Schiene im Ofen 20 Minuten backen (Stäbchenprobe). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Derweil das Frosting zubereiten.

50 Gramm Butter
200 Gramm Crème Fraiche
–> schaumig schlagen

150 Gramm Puderzucker
Vanille (-mark, -zucker, -aroma; je nach Geschmack)
–> unterrühren

Cake Pops: Aus der Kuchen-Frosting-Mischung Kugeln formen

Cake Pops: Aus der Kuchen-Frosting-Mischung Kugeln formen

Die Rinde des Kuchens abschneiden und naschen. Dann den Kuchen in Quadrate schneiden und die Quadrate über einer großen Schüssel mit den Händen zu feinen Bröseln zerreiben. Nach und nach das Frosting dazu geben und untermatschen (ein passenderer Begriff ist mir nicht eingefallen ;-) ). Nicht alles auf einmal dazu geben, denn je nachdem wie feucht der Kuchen ist, wird vielleicht weniger Frosting benötigt. Die Masse sollte ungefähr die Konsistenz von Marzipan bekommen, allerdings etwas weniger kleben.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Ich habe pro Kugel zirka 40 Gramm Teig verwendet und so 33 Cake Pops aus der Masse herausbekommen.*

Die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Gut hat sich da bei mir ein ausziehbares Blech bewährt, das ich ganz zusammengeschoben habe. Die Kugeln müssen nämlich jetzt erstmal für eine Viertelstunde ins Gefrierfach (oder entsprechend länger in den Kühlschrank) und so ein zusammengeschobenes Blech passt genau in ein Gefrierschrankfach.

Während die Kugeln kalt gestellt sind, hat man Zeit den Guss vorzubereiten.

600 Gramm Schokolade (Weiße, Vollmilch, Zartbitter, ein bisschen von allem – wie Ihr mögt)
–> grob hacken und über dem Wasserbad langsam schmelzen. Die geschmolzene Schokolade in ein Gefäß füllen, dessen Durchmesser nur etwas größer als der der Cake Pops ist. Bei mir waren das leere, kleine Nutella-Gläser, die wir sonst als Wassergläser benutzen.

Außerdem ist jetzt Gelegenheit, sich um die Cake Pop Ständer zu kümmern. Gut eignen sich dafür entweder Styroporplatten oder diese grünen Steckschwämme für Blumengestecke. Egal was Ihr nehmt, werden die Ständer jetzt fest mit Alufolie umwickelt. So können sie mindestens zweimal verwendet werden.

Jetzt geht’s ans Dekorieren:

Cake Pops: Bereit für den zweiten Tiefkühlgang

Cake Pops: Bereit für den zweiten Tiefkühlgang

33 Schaschlikspieße oder 15cm lange Lollistäbe (ich hatte meine hierher) bereitlegen. Die Kuchenbällchen aus dem Tiefkühler holen und jeden Stab erst zirka 1,5cm tief in Schokolade tunken und dann in ein Bällchen stecken. Die jetzt aufgespießten Bällchen nochmal für fünf Minuten ins Tiefkühlfach schieben und derweil die Deko bereit legen. Ich hatte verschiedene Zucker- und Schokostreusel aus dem Supermarkt und Farbzucker (hierher).

 

 

Cake Pops: vorsichtig geht's ins Schokoladenbad

Cake Pops: vorsichtig geht’s ins Schokoladenbad

Jeder Cake Pop wird einzeln vorsichtig in die geschmolzene Schokolade getaucht, bis die Teigkugel komplett umhüllt ist. Dann muss die überschüssige Schokolade abtropfen. Je nachdem, wie warm und flüssig die Schokolade noch ist, dauert das schon auch mal ein Momentchen länger. Wenn nix mehr tropft, kann der Pop dekoriert werden. Streusel, Farbzucker, geschmolzene andersfarbige Schokolade oder was Euch sonst noch so einfällt darüber streuen/träufeln. Die Pops mit so viel Abstand, dass sie sich nicht berühren, in die Ständer stecken. Falls Ihr Lollistäbe nehmt, geht das leichter, wenn Ihr mit einem Schaschlinkspieß die Löcher vorbohrt.

Pops vollständig trocknen lassen, andere Menschen damit glücklich machen und selbst ein paar naschen. Die Cake Pops haben sich bei mir bei Zimmertemperatur locker drei Tage gehalten, dann waren alle aufgegessen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

*Meine Pops sind so groß, dass wir einen in vier bis fünf Bissen vernascht haben. Man kann sie natürlich auch deutlich kleiner machen und auf einen Happs essen, dann wäre mir aber im Verhältnis zur Teigkugel der Schokoladenguss zu dominant.

Rezept: Stracciatella-Baisers (und Jubel über die Kitchen Aid)

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, August 24

Juhuuuu! Seit drei Wochen bin ich stolze und begeisterte Besitzerin einer Kitchen Aid. Klar, dass nun ganz viel gebacken werden muss. Es gab schon Pitabrote , Zimt-Zupfkuchen , Eierlikör-Rührkuchen, Mini-Frühstücksmuffins  und Möhren-Quiche.

Heute wollte ich dann mal sehen, ob die Kitchen Aid Eischnee tatsächlich so schnell und toll schlägt, wie die Anleitung behauptet. Und was soll ich sagen? Sie tut’s. :-) Gemacht habe ich Vanillebaisers mit Schokofleckchen, also Stracciatella-Baisers. Hier das ist Rezept, das bestimmt auch mit normalen Rührgeräten oder anderen Küchengeräten funktioniert. Wie das Backen von Baisers geht, habe ich mir bei Fool for Food angelesen. Die Schokolade ist eine schön herbe Ergänzung zur süßen Knusperei.

Stracciatella-Baiser

Stracciatella-Baisers

Rezept für zwei Bleche

Ofen auf 110 Grad Umluft vorheizen.

3 Eiweiß (bei mir 100 Gramm)
gleiche Menge Zucker (bei mir 100 Gramm)
gleiche Menge Vanillezucker* (bei mir 100 Gramm)
1 Prise Salz

in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen/den Rührstäben rühren, bis die Masse weiß glänzt und so fest ist, dass die Rührstäbe/der Schneebesen beim Herausziehen stabile Spitzen hinterlassen. Ich habe dafür die Kitchen Aid zirka fünf Minuten auf Stufe 6 arbeiten lassen und dann nochmal eine auf Stufe 8.

150 Gramm Bitterschokolade (bei mir: 70% Kakao)

mit dem groben Raspeleinsatz in dem Gemüseschneider flott raspeln, oder mit einem Messer auf einem Brett fein hacken.

Schokolade mit einem Spachtel unter die Eiweißmasse heben. Einen Spritzbeutel mit der Eiweißmasse füllen und mit einer Sterntülle kleine Tuffs (ca. 3cm Durchmesser) auf zwei Backbleche mit Backpapier oder Silikonmatte spritzen.

Ein Blech auf die unterste Schiene und eines auf die dritte Schiene von unten in den Ofen schieben, 30 Minuten trocknen lassen. Dann die Bleche tauschen, und die Baisers nochmal 30 Minuten trocken lassen. Danach waren die Baisers bei mir außen schon schön knusprig, innen drin aber noch leicht zäh. Deshalb habe ich dann auf Ober-Unterhitze umgestellt, nochmal die Bleche getauscht und sie für weitere 20 Minuten trocknen lassen. Bleche nochmal tauschen und weitere 20 Minuten im Ofen lassen. Zwischendrin immer mal ein Baiser probieren, ob sie schon fertig sind (das ist der beste Teil des Rezepts).

Baisers auf den Blechen abkühlen lassen und in einem luftdichten Gefäß aufgewahren.

*Für selbstgemachten Vanillezucker einfach eine ausgekratze Vanilleschote in ein verschließbares Gefäß geben, mit Zucker auffüllen und ca. eine Woche warten.

Omas Rezept für Frankfurter Kranz

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, April 23


Frankfurter Kranz

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Neben Knatschkuchen und einem tollen Nusskuchen ist Frankfurter Kranz die Spezialität meiner Oma. Vor einigen Jahren hat sie mir ihr Rezept verraten. Es kommt ohne viel Chi-Chi aus und benötigt vor allem eine Zutat: Geduld!

Frankfurter Kranz

Am besten beginnt man mit dem Backen am Morgen des Vortages. Als erstes wird aus

1 Liter Milch
200 Gramm Zucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver

nach Anleitung ein Vanillepudding gekocht. Bitte den Pudding unter ständigem Rühren nicht nur einmal sondern mehrfach aufkochen. Dann im Topf komplett abkühlen lassen. (Wer keine Haut auf dem Pudding mag, gibt etwas weniger Zucker in den Pudding und streut den restlichen Zucker statt dessen nach dem Kochen dünn über die Puddingoberfläche. Er schmilz und verhindert als dünne Schicht das Bilden der Haut. Alle anderen naschen die Haut einfach vor der Weiterverareitung)

380 Gramm Butter aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur warm werden lassen.

Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Kranzform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

3 Eier
150 Gramm Zucker

–> schaumig schlagen, bis die Ei-Zucker-Mischung hell gefärbt und schön fluffig ist.

100 Gramm Magarine
150 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver

–> nach und nach einrühren. Teig in die Kranzform füllen und den Kuchen 40 bis 50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach dem Backen auf einem Kuchenrost mehrere Stunden komplett auskühlen lassen.

Derweil 200 Gramm gehackte Mandeln mit 2 Eßl Zucker und etwas Butter in der Pfanne rösten, bis sie hellbraun sind. Beiseite stellen.

Wenn alle Zutaten – Butter, Vanillepudding und Kuchen – Zimmertemperatur haben, wird die Butter mit
1 Eßl Rum schaumig gerührt.  Eßlöffel für Eßlöffel wird nun der Pudding dazu gegeben und gut verrührt. Immer erst den nächsten Löffel hinzugeben, wenn sich Butter und Pudding komplett vermengt haben.

Den Kranz zweimal horizontal durchschneiden (bei mir geht das gut mit einem großen Brotmesser). Zwei gehäufte Eßlöffel Buttercreme beiseite stellen. Den unteren Boden mit 1/3 der restlichen Buttercreme bestreichen. Mittleren Boden aufsetzen und ebenfalls mit 1/3 der Creme bestreichen. Deckel aufsetzen und den Kranz mit dem letzten Drittel der Buttercreme umhüllen.

Das Mandelkrokant mit den Händen vorsichtig an die Buttercreme drücken und den Kuchen abschließend mit Buttercreme-Tupfen verzieren. Mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stellen (am besten über Nacht).

 

Zu Ostern: Kuchen im Ei

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, April 5

Kuchen in der Eierschale gebacken

Über Pinterest bin ich auf die witzige Idee gestoßen, kleine Küchlein in ausgeblasenen Eierschalen zu backen. Auf der Suche nach einem Rezept habe ich zu meiner Freude gesehen, dass Nicole von Delicious Days bereits vor fünf Jahren die gleiche Idee hatte. Da ihre Rezepte bisher immer super funktioniert haben, habe ich mich an die Vorgaben für den Teig auch genau gehalten und gebe ihn deshalb hier nicht wieder. Nur verdoppelt habe ich ihn. Er reichte dann für 12 Eier und vier Muffins.

Um die Eier leer zu bekommen, habe ich sie erst auf beiden Seiten mit einem Eierpiekser angestochen, dann auf der unteren Seite mit einer Nähnadel das Loch vorsichtig etwas vergrößert (ca. 5mm Durchmesser) und schließlich mit einer Rouladennadel so lange darin herumgestochert und gerührt, bis das ganze Eiweiß und Eigelb herausgeflossen war. Ausblasen ginge sicher schneller, aber weiß jemand, wie das mit Salmonellen ist? Angeblich hängen die doch vor allem an der Eierschale, oder ist das falsch? Naja, so hat’s jedenfalls auch geklappt.

Zum Befüllen hätte ich mir eine „Berliner Tülle“ für meine Spritzbeutel gewünscht, aber mit einer kleinen Plastikspritze (natürlich ohne Nadel) ging es auch ganz gut und die gibt’s in jeder Apotheke für ein paar Cent.

Durch das Backen in der Schale bleibt der Teig schön saftig und die kuchengefüllten Eier sind bei allen Beschenkten super angekommen. Obwohl sie nicht so hübsch aussahen wie gewollt – das Färben mit Naturfarben muss ich wohl noch üben ;-)

Rezept: Zitronen-Joghurt-Eis am Stiel

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, März 24

Hallo Frühling! Endlich bist du da, und ich kann unsere neuen Tiwi-Eisförmchen ausprobieren. Für den ersten Test dieser Tupper-Förmchen für Eis am niedlichen Bärchen-Stiel habe ich mir ein Rezept für Zitronen-Joghurt-Eis aus verschiedenen anderen Rezepten zusammengestückelt. Hat geklappt :-) Das Eis ist sehr cremig, eindeutig mehr Sahneeis als Wassereis. Durch das Zitronenaroma ist es aber trotzdem schön erfrischend.
Zitronen-Joghurt-Eis am Stiel

Zitronen-Joghurt-Eis

Für 6 Tupper-Eisförmchen

100gr Schlagsahne
–> leicht anschlagen

150gr Naturjoghurt
2 Eßl Zitronensaft
2 gehäufte TL Lemon Curd
30gr Puderzucker

gründlich unter die Sahne rühren. Die Masse in die Förmchen füllen, Förmchen verschließen und im Tiefkühlschrank ca. 3 Stunden gefrieren lassen. Die Förmchen kurz unter heißes Wasser halten, damit sich das Eis gut löst. Macht man das nicht, flutscht der Stab heraus und das Eis bleibt im Förmchen. Ist uns beim ersten Versuch passiert, deshalb kann ich sagen: Es schmeckt auch mit Eierlöffeln aus der Form gelöffelt.

Zubereitungszeit: 10 Minuten plus 3 Stunden Gefrierzeit

PS: Wer kein Lemon Curd hat, nimmt einfach etwas mehr Zitronensaft und Zucker.
PPS: Da das Eis durch die Sahne schön cremig bleibt, kann man es auch in einer größeren Form gefrieren und dann mit dem Portionierer auf Schälchen verteilen.

Rezept: Scones

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, März 21

Scones mit Lemon Curd & Clotted CreamBereits seit einigen Monaten stehen im Frühstücksregal neben Nutella, Schokostreusel, Erdnuss-Butter und diversen Honigsorten Seite an Seite ein Glas Lemon Curd und ein Glas Clotted Cream. Beides hatte ich spontan bei einer Bestellung bei „The British Shop“ mitgeordert, weil doch die Versandkosten eh schon anfielen und ich schon lange neugierig auf Clotted Cream war. Im Regal auf seinen Einsatz warten musste beides, weil man das stilecht nur zu Scones essen kann. Und um die zu backen, war ich lange zu faul. Völlig zu unrecht, wie ich nun weiß. Das britische Teegebäck ist so schnell hergestellt, dass die goldbraunen, verführerisch duftenden und mürbe zerkrümelnden Brötchen auch gut zum Sonntagsfrühstück frisch auf den Tisch kommen können.

Hier ist das Rezept für 8 Scones:

Butter eine halbe Stunde vorher (oder am Vorabend) aus dem Kühlschrank holen.

Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

250 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
20 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
60 Gramm weiche Butter
125 Gramm Joghurt

—> zu einem weichen Teig kneten. Den Teig 2cm dick ausrollen (Achtung! 2cm sind dicker als man meint. Bei mir hat es gereicht, den Teig auf die dünn gemehlte Arbeitsfläche zu geben und etwas mit der Hand platt zu drücken). Mit einem Glas Kreise aus dem Teig ausstechen, die Teigkreise auf ein Backblech (natürlich mit Backpapier) legen und auf mittlerer Schiene ca. 14 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Das Lemon Curd hat mir dazu sehr gut geschmeckt, von der Clotted Cream war ich nicht so überzeugt. Ein bisschen nichtssagend und dafür sehr fettig, oder? Alternativ finde ich zu Lemon Curd Butter oder Creme Fraiche gut. Die Scones schmecken natürlich auch mit süßem Aufstrich (Nutella) oder deftigem Belag (Hühnerbrust und Meerettich, lecker!).

Scones mit Lemon Curd & Clotted Cream

Die Naschkatze pinnt

Posted in beobachtungen, informatives, webtipp by Astrid Kopp on 2012, März 21

Seit ein paar Wochen bin ich auf Pinterest unterwegs. Wer schöne Fotos mag, muss diese Plattform einfach lieben. Vor allem die „Food“-Kategorie hat es mir angetan – nicht umsonst heißt es, „das Auge isst mit“. Einige Rezepte, die ich in dem Board „Yummie“ sammele, hätten mich nur vom Titel her vermutlich nicht so angesprochen, aber wenn ich dann das Bild sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wie gut, dass die Fastenzeit bald vorbei ist, denn wie es sich für eine echte Naschkatze gehört, sammele ich vor allem Rezepte für schokoladiges, zuckriges und sündiges.

So toll Pinterest jetzt klingt, das Nutzen der Seite bereitet mir auch ein bisschen Magengrimmen. Stichwort: Urheberrecht. Mein Kollege Bastian von Jarzebowski hat in der FNP die rechtliche Seite des Trends beleuchtet und ein Interview mit einem Anwalt für Urheberrecht geführt. Meeta von „What’s for lunch, honey?“ hat der Problemaktik und ihrem Umgang damit vergangene Woche einen längeren, lesenswerten Blogeintrag gewidmet.

Ich finde ihre Schlussfolgerung, dass es in Ordnung ist, Fotos von Seiten zu posten, die einen Pin-it-Button haben, sehr schlüssig und habe diesem Blog deshalb heute einen solchen spendiert.  Außerdem verfolge ich jeden Pin zu seiner ursprünglichen Quelle zurück und pinne nur Bilder, die ordentlich verlinkt sind. Das würde mir bei einer Klage wohl nicht sonderlich viel helfen, ist aber aus meiner sicht dem Fotografen/Autoren gegenüber fair. Und außerden in meinem Interesse – schließlich dienen mir die Boards als Inspriationsquellen und was nützt mir da das tollste Foto, wenn sich dahinter kein Link zum Rezept verbirgt?

PS: Dass, wie in dem FNP-Artikel zu lesen, zurzeit noch der Großteil der Pinterest-Nutzer in den USA lebt, überrascht mich nicht. Wer einen Blick in die Food-Kategorie wirft, sieht das sofort: Cookies, sonstige Süßigkeiten gerne und oft mit Peanut-Butter, aber vor allem bitte Gerichte mit viel Sahne und Käse dominieren. Nicht, dass mich das stören würde ;-)

Rezept: Frischkäse-Cookies

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, März 11


Frischkäse-Cookies

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Seit einigen Wochen bin ich auf Pinterest unterwegs. Vor allem stöbere ich dort, wenig überraschend, durch die Food-Kategorie und dort sind mir Creme-Cheese-Chocolate-Chip-Cookies aufgefallen. Gestern habe ich sie nachgebacken, habe das Rezept aber ein bisschen abgewandelt. Zum einen musste ich die amerikanischen Angaben auf Gramm umrechnen, zum anderen ist mir das Mehl ausgegangen. Upsi. Trotzdem wurden wir nicht enttäuscht. Die Cookies sind schön soft, nicht zu süß und schnell gebacken. Mit einem Glas Milch sind sie damit perfekt für ein zweites Sonntagsfrühstück.

Das Rezept ergibt 18 Stück

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen

130 Gramm Butter
—> schmelzen (mache ich in der Mikrowelle)

170 Gramm Frischkäse
50 Gramm braunen Zucker
120 Gramm weißen Zucker
—> gemeinsam mit der geschmolzenen Butter ca. 2 Minuten cremig rühren

1 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Backpulver
250 Gramm Mehl
—> unterrühren

160 Gramm Schokolade (ich habe 60 Gramm Vollmilch und 100 Gramm Zartbitter 70% verwendet)
—> in ca. 0,5cm große Stücke hacken und unter den Teig rühren

Jeweils eine Portion Teig mit einem Eisportionierer abnehmen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) geben. Dabei zwischen den Cookie-Kugeln ein bisschen Platz lassen. Bei mir passten 3×3 Cookies auf ein Blech. Die Bleche auf der zweiten Schiene von oben und der untersten Schiene in den Ofen schieben und 7 Minuten backen. Bleche tauschen und weitere 7 Minuten backen. Die Cookies sollten an den Rändern schon gebräunt sein, sich aber noch weich anfühlen. Auf den Blechen kurz abkühlen lassen (derweil einen probieren, falls ihr nicht sonderlich anfällig für Sodbrennen seid), dann auf ein Kuchengitter transferieren und dort ganz auskühlen lassen. In einer Blechbox oder einem dicht schließenden Glas aufbewahren.

Rezept adaptiert von „The Farm Girl“. PS: Weiß jemand, wo man in Deutschland so hübsche Strohhalme kaufen kann, wie sie auf dem Farm-Girl-Foto zu sehen sind?

Naschkritik: Café van Riggelen in Wiesbaden

Posted in naschkritik by Astrid Kopp on 2012, Februar 29

Das Café van Riggelen ist der natürliche Feind jeder Bikinifigur und dafür ein Garant für Zufriedenheit. Die Atmosphäre ist altbacken, vermutlich hat sich an der Einrichtung seit Jahrzehnten nichts geändert. Ist aber total egal, mein Blick klebt sowieso jedesmal an der Kuchentheke. Eine solche Auswahl an Torten, Küchen und Kleingebäck findet man sonst selten, alleine Schokotorten gibt es mindestens vier verschiedene. Eistorten gehören auch zum Sortiment.

Die Qualität der Kuchen und Torten ist sehr gut, bei van Riggelen bin ich sogar ein großer Fan von Sahnetorten geworden, obwohl mir diese sonst immer zu schwer und fettig waren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Naschkatzen müssen dort unbedingt hingehen, sollten zur typischen Kuchenzeit am Sonntagnachmiittag aber etwas Zeit einplanen.

Mein Beitrag zu Café van Riggelen – Ich bin Mondkatze – auf Qype

Rezept: Selbstgemachte Pizza (der Teig)

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Kopp on 2012, Februar 7


Homemade Pizza

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Neulich hatten wir Besuch und haben Pizza gemacht. So richtig mit Hefeteig und Pizzaiola und frischen Zutaten. Sie war saftig und knusprig und einfach nur lecker. Außerdem hatten alle eine Menge Spaß dabei, ihre Pizzen auszurollen und zu belegen und dann beim Backen zuzusehen. Falls ihr auch mal eine kleine Pizzaparty machen möchtet, ist hier das Rezept für meinen Teig:

500 Gramm Mehl Type 405 und
500 Gramm Mehl Type 550
in eine Rührschüssel kippen, vermischen, eine kleine Kuhle in die Mitte drücken.

1/2 Hefewürfel mit
1 tl Zucker in
250ml warmem Wasser (aus dem Hahn, so warm, dass es sich warm anfühlt, man aber nicht in Verbrennungsgefahr ist) auflösen.

Diese Mischung mit Schwung in die Mehlkuhle kippen. Mit dem Finger einmal durchrühren und das Hefewasser dünn mit einer Mehlschicht bestäuben. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Vorteig zehn Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ich heize dafür immer den Backofen auf 50°C Ober-Unterhitze (keine Umluft!!) vor und schalte ihn dann ab, bevor ich den Teig hineinstelle. So hat er es kuschelig warm.

Nach zehn Minuten sollte der Vorteig eifrig Blasen geworfen haben. Dann
2 Prisen Salz
3 eßl Olivenöl
dazu geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes alles vermengen. Dabei nach und nach bis zu
500ml lauwarmes Wasser angießen, bis sich ein glatter Teigkloß gebildet hat, der sich gut vom Schüsselrand löst. Ich brauche meistens nur ca. 400ml, aber das hängt sehr vom Mehl ab.

Diesen großen Teigkloß wieder mit Mehl bestäuben, Handtuch über die Schüssel und alles zurück an den warmen Ort. Dort geht der Teig jetzt am besten ungestört zwei Stunden. Danach sollte er sich mengenmäßig verdoppelt bis verdreifacht haben.

Den Ofen auf 250 Grad (am besten Pizzastufe: Unterhitze mit Umluft) vorheizen. Im Idealfall einen Pizzastein auf den Backofenboden legen. Ansonsten ein Backblech nehmen, das aber auch direkt auf dem Ofenboden liegen sollte.

Während der Ofen vorheizt, den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und mit bemehlten Händen ordentlich durchkneten. Dann in acht gleichgroße Stücke teilen und auf einer bemehlten Fläche unter dem schon bewährten Tuch sieben davon ruhen lassen, während man das achte in der gewünschten Größe ausrollt. Am besten, man macht das auf einem Pizzaschieber oder auf einem dünnen Brett (die flexiblen von Ikea haben sich da bewährt). Dann die Pizza belegen und mit Schwung vom Brett auf das heiße Blech im Backofen gleiten lassen. Sie braucht nur 5 – 8 Minuten, dann ist sie fertig gebacken. In der Zeit kann man die nächste vorbereiten.

Falls man auf einmal mehr Personen verköstigen möchte, kann man den Teig auch auf einem Backpapier in Backblechgröße ausrollen und dann die belegte Pizza mitsamt dem Backpapier auf das heiße Blech geben. Wichtig ist nur, dass man sie nicht auf einem kalten Blech in den Ofen schiebt, da wird sie nicht so knusprig.

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