Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Omas Rezept für Frankfurter Kranz

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, April 23


Frankfurter Kranz

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Neben Knatschkuchen und einem tollen Nusskuchen ist Frankfurter Kranz die Spezialität meiner Oma. Vor einigen Jahren hat sie mir ihr Rezept verraten. Es kommt ohne viel Chi-Chi aus und benötigt vor allem eine Zutat: Geduld!

Frankfurter Kranz

Am besten beginnt man mit dem Backen am Morgen des Vortages. Als erstes wird aus

1 Liter Milch
200 Gramm Zucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver

nach Anleitung ein Vanillepudding gekocht. Bitte den Pudding unter ständigem Rühren nicht nur einmal sondern mehrfach aufkochen. Dann im Topf komplett abkühlen lassen. (Wer keine Haut auf dem Pudding mag, gibt etwas weniger Zucker in den Pudding und streut den restlichen Zucker statt dessen nach dem Kochen dünn über die Puddingoberfläche. Er schmilz und verhindert als dünne Schicht das Bilden der Haut. Alle anderen naschen die Haut einfach vor der Weiterverareitung)

380 Gramm Butter aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur warm werden lassen.

Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Kranzform einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

3 Eier
150 Gramm Zucker

–> schaumig schlagen, bis die Ei-Zucker-Mischung hell gefärbt und schön fluffig ist.

100 Gramm Magarine
150 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
1/2 Päckchen Backpulver

–> nach und nach einrühren. Teig in die Kranzform füllen und den Kuchen 40 bis 50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Nach dem Backen auf einem Kuchenrost mehrere Stunden komplett auskühlen lassen.

Derweil 200 Gramm gehackte Mandeln mit 2 Eßl Zucker und etwas Butter in der Pfanne rösten, bis sie hellbraun sind. Beiseite stellen.

Wenn alle Zutaten – Butter, Vanillepudding und Kuchen – Zimmertemperatur haben, wird die Butter mit
1 Eßl Rum schaumig gerührt.  Eßlöffel für Eßlöffel wird nun der Pudding dazu gegeben und gut verrührt. Immer erst den nächsten Löffel hinzugeben, wenn sich Butter und Pudding komplett vermengt haben.

Den Kranz zweimal horizontal durchschneiden (bei mir geht das gut mit einem großen Brotmesser). Zwei gehäufte Eßlöffel Buttercreme beiseite stellen. Den unteren Boden mit 1/3 der restlichen Buttercreme bestreichen. Mittleren Boden aufsetzen und ebenfalls mit 1/3 der Creme bestreichen. Deckel aufsetzen und den Kranz mit dem letzten Drittel der Buttercreme umhüllen.

Das Mandelkrokant mit den Händen vorsichtig an die Buttercreme drücken und den Kuchen abschließend mit Buttercreme-Tupfen verzieren. Mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stellen (am besten über Nacht).

 

Zu Ostern: Kuchen im Ei

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, April 5

Kuchen in der Eierschale gebacken

Über Pinterest bin ich auf die witzige Idee gestoßen, kleine Küchlein in ausgeblasenen Eierschalen zu backen. Auf der Suche nach einem Rezept habe ich zu meiner Freude gesehen, dass Nicole von Delicious Days bereits vor fünf Jahren die gleiche Idee hatte. Da ihre Rezepte bisher immer super funktioniert haben, habe ich mich an die Vorgaben für den Teig auch genau gehalten und gebe ihn deshalb hier nicht wieder. Nur verdoppelt habe ich ihn. Er reichte dann für 12 Eier und vier Muffins.

Um die Eier leer zu bekommen, habe ich sie erst auf beiden Seiten mit einem Eierpiekser angestochen, dann auf der unteren Seite mit einer Nähnadel das Loch vorsichtig etwas vergrößert (ca. 5mm Durchmesser) und schließlich mit einer Rouladennadel so lange darin herumgestochert und gerührt, bis das ganze Eiweiß und Eigelb herausgeflossen war. Ausblasen ginge sicher schneller, aber weiß jemand, wie das mit Salmonellen ist? Angeblich hängen die doch vor allem an der Eierschale, oder ist das falsch? Naja, so hat’s jedenfalls auch geklappt.

Zum Befüllen hätte ich mir eine “Berliner Tülle” für meine Spritzbeutel gewünscht, aber mit einer kleinen Plastikspritze (natürlich ohne Nadel) ging es auch ganz gut und die gibt’s in jeder Apotheke für ein paar Cent.

Durch das Backen in der Schale bleibt der Teig schön saftig und die kuchengefüllten Eier sind bei allen Beschenkten super angekommen. Obwohl sie nicht so hübsch aussahen wie gewollt – das Färben mit Naturfarben muss ich wohl noch üben ;-)

Rezept: Zitronen-Joghurt-Eis am Stiel

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, März 24

Hallo Frühling! Endlich bist du da, und ich kann unsere neuen Tiwi-Eisförmchen ausprobieren. Für den ersten Test dieser Tupper-Förmchen für Eis am niedlichen Bärchen-Stiel habe ich mir ein Rezept für Zitronen-Joghurt-Eis aus verschiedenen anderen Rezepten zusammengestückelt. Hat geklappt :-) Das Eis ist sehr cremig, eindeutig mehr Sahneeis als Wassereis. Durch das Zitronenaroma ist es aber trotzdem schön erfrischend.
Zitronen-Joghurt-Eis am Stiel

Zitronen-Joghurt-Eis

Für 6 Tupper-Eisförmchen

100gr Schlagsahne
–> leicht anschlagen

150gr Naturjoghurt
2 Eßl Zitronensaft
2 gehäufte TL Lemon Curd
30gr Puderzucker

gründlich unter die Sahne rühren. Die Masse in die Förmchen füllen, Förmchen verschließen und im Tiefkühlschrank ca. 3 Stunden gefrieren lassen. Die Förmchen kurz unter heißes Wasser halten, damit sich das Eis gut löst. Macht man das nicht, flutscht der Stab heraus und das Eis bleibt im Förmchen. Ist uns beim ersten Versuch passiert, deshalb kann ich sagen: Es schmeckt auch mit Eierlöffeln aus der Form gelöffelt.

Zubereitungszeit: 10 Minuten plus 3 Stunden Gefrierzeit

PS: Wer kein Lemon Curd hat, nimmt einfach etwas mehr Zitronensaft und Zucker.
PPS: Da das Eis durch die Sahne schön cremig bleibt, kann man es auch in einer größeren Form gefrieren und dann mit dem Portionierer auf Schälchen verteilen.

Rezept: Scones

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, März 21

Scones mit Lemon Curd & Clotted CreamBereits seit einigen Monaten stehen im Frühstücksregal neben Nutella, Schokostreusel, Erdnuss-Butter und diversen Honigsorten Seite an Seite ein Glas Lemon Curd und ein Glas Clotted Cream. Beides hatte ich spontan bei einer Bestellung bei “The British Shop” mitgeordert, weil doch die Versandkosten eh schon anfielen und ich schon lange neugierig auf Clotted Cream war. Im Regal auf seinen Einsatz warten musste beides, weil man das stilecht nur zu Scones essen kann. Und um die zu backen, war ich lange zu faul. Völlig zu unrecht, wie ich nun weiß. Das britische Teegebäck ist so schnell hergestellt, dass die goldbraunen, verführerisch duftenden und mürbe zerkrümelnden Brötchen auch gut zum Sonntagsfrühstück frisch auf den Tisch kommen können.

Hier ist das Rezept für 8 Scones:

Butter eine halbe Stunde vorher (oder am Vorabend) aus dem Kühlschrank holen.

Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

250 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
20 Gramm Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
60 Gramm weiche Butter
125 Gramm Joghurt

—> zu einem weichen Teig kneten. Den Teig 2cm dick ausrollen (Achtung! 2cm sind dicker als man meint. Bei mir hat es gereicht, den Teig auf die dünn gemehlte Arbeitsfläche zu geben und etwas mit der Hand platt zu drücken). Mit einem Glas Kreise aus dem Teig ausstechen, die Teigkreise auf ein Backblech (natürlich mit Backpapier) legen und auf mittlerer Schiene ca. 14 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Das Lemon Curd hat mir dazu sehr gut geschmeckt, von der Clotted Cream war ich nicht so überzeugt. Ein bisschen nichtssagend und dafür sehr fettig, oder? Alternativ finde ich zu Lemon Curd Butter oder Creme Fraiche gut. Die Scones schmecken natürlich auch mit süßem Aufstrich (Nutella) oder deftigem Belag (Hühnerbrust und Meerettich, lecker!).

Scones mit Lemon Curd & Clotted Cream

Die Naschkatze pinnt

Posted in beobachtungen, informatives, webtipp by Astrid Walter on 2012, März 21

Seit ein paar Wochen bin ich auf Pinterest unterwegs. Wer schöne Fotos mag, muss diese Plattform einfach lieben. Vor allem die “Food”-Kategorie hat es mir angetan – nicht umsonst heißt es, “das Auge isst mit”. Einige Rezepte, die ich in dem Board “Yummie” sammele, hätten mich nur vom Titel her vermutlich nicht so angesprochen, aber wenn ich dann das Bild sehe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wie gut, dass die Fastenzeit bald vorbei ist, denn wie es sich für eine echte Naschkatze gehört, sammele ich vor allem Rezepte für schokoladiges, zuckriges und sündiges.

So toll Pinterest jetzt klingt, das Nutzen der Seite bereitet mir auch ein bisschen Magengrimmen. Stichwort: Urheberrecht. Mein Kollege Bastian von Jarzebowski hat in der FNP die rechtliche Seite des Trends beleuchtet und ein Interview mit einem Anwalt für Urheberrecht geführt. Meeta von “What’s for lunch, honey?” hat der Problemaktik und ihrem Umgang damit vergangene Woche einen längeren, lesenswerten Blogeintrag gewidmet.

Ich finde ihre Schlussfolgerung, dass es in Ordnung ist, Fotos von Seiten zu posten, die einen Pin-it-Button haben, sehr schlüssig und habe diesem Blog deshalb heute einen solchen spendiert.  Außerdem verfolge ich jeden Pin zu seiner ursprünglichen Quelle zurück und pinne nur Bilder, die ordentlich verlinkt sind. Das würde mir bei einer Klage wohl nicht sonderlich viel helfen, ist aber aus meiner sicht dem Fotografen/Autoren gegenüber fair. Und außerden in meinem Interesse – schließlich dienen mir die Boards als Inspriationsquellen und was nützt mir da das tollste Foto, wenn sich dahinter kein Link zum Rezept verbirgt?

PS: Dass, wie in dem FNP-Artikel zu lesen, zurzeit noch der Großteil der Pinterest-Nutzer in den USA lebt, überrascht mich nicht. Wer einen Blick in die Food-Kategorie wirft, sieht das sofort: Cookies, sonstige Süßigkeiten gerne und oft mit Peanut-Butter, aber vor allem bitte Gerichte mit viel Sahne und Käse dominieren. Nicht, dass mich das stören würde ;-)

Rezept: Frischkäse-Cookies

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, März 11


Frischkäse-Cookies

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Seit einigen Wochen bin ich auf Pinterest unterwegs. Vor allem stöbere ich dort, wenig überraschend, durch die Food-Kategorie und dort sind mir Creme-Cheese-Chocolate-Chip-Cookies aufgefallen. Gestern habe ich sie nachgebacken, habe das Rezept aber ein bisschen abgewandelt. Zum einen musste ich die amerikanischen Angaben auf Gramm umrechnen, zum anderen ist mir das Mehl ausgegangen. Upsi. Trotzdem wurden wir nicht enttäuscht. Die Cookies sind schön soft, nicht zu süß und schnell gebacken. Mit einem Glas Milch sind sie damit perfekt für ein zweites Sonntagsfrühstück.

Das Rezept ergibt 18 Stück

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen

130 Gramm Butter
—> schmelzen (mache ich in der Mikrowelle)

170 Gramm Frischkäse
50 Gramm braunen Zucker
120 Gramm weißen Zucker
—> gemeinsam mit der geschmolzenen Butter ca. 2 Minuten cremig rühren

1 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Salz
1/2 TL Backpulver
250 Gramm Mehl
—> unterrühren

160 Gramm Schokolade (ich habe 60 Gramm Vollmilch und 100 Gramm Zartbitter 70% verwendet)
—> in ca. 0,5cm große Stücke hacken und unter den Teig rühren

Jeweils eine Portion Teig mit einem Eisportionierer abnehmen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) geben. Dabei zwischen den Cookie-Kugeln ein bisschen Platz lassen. Bei mir passten 3×3 Cookies auf ein Blech. Die Bleche auf der zweiten Schiene von oben und der untersten Schiene in den Ofen schieben und 7 Minuten backen. Bleche tauschen und weitere 7 Minuten backen. Die Cookies sollten an den Rändern schon gebräunt sein, sich aber noch weich anfühlen. Auf den Blechen kurz abkühlen lassen (derweil einen probieren, falls ihr nicht sonderlich anfällig für Sodbrennen seid), dann auf ein Kuchengitter transferieren und dort ganz auskühlen lassen. In einer Blechbox oder einem dicht schließenden Glas aufbewahren.

Rezept adaptiert von “The Farm Girl”. PS: Weiß jemand, wo man in Deutschland so hübsche Strohhalme kaufen kann, wie sie auf dem Farm-Girl-Foto zu sehen sind?

Naschkritik: Café van Riggelen in Wiesbaden

Posted in naschkritik by Astrid Walter on 2012, Februar 29

Das Café van Riggelen ist der natürliche Feind jeder Bikinifigur und dafür ein Garant für Zufriedenheit. Die Atmosphäre ist altbacken, vermutlich hat sich an der Einrichtung seit Jahrzehnten nichts geändert. Ist aber total egal, mein Blick klebt sowieso jedesmal an der Kuchentheke. Eine solche Auswahl an Torten, Küchen und Kleingebäck findet man sonst selten, alleine Schokotorten gibt es mindestens vier verschiedene. Eistorten gehören auch zum Sortiment.

Die Qualität der Kuchen und Torten ist sehr gut, bei van Riggelen bin ich sogar ein großer Fan von Sahnetorten geworden, obwohl mir diese sonst immer zu schwer und fettig waren. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Naschkatzen müssen dort unbedingt hingehen, sollten zur typischen Kuchenzeit am Sonntagnachmiittag aber etwas Zeit einplanen.

Mein Beitrag zu Café van Riggelen – Ich bin Mondkatze – auf Qype

Rezept: Selbstgemachte Pizza (der Teig)

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2012, Februar 7


Homemade Pizza

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Neulich hatten wir Besuch und haben Pizza gemacht. So richtig mit Hefeteig und Pizzaiola und frischen Zutaten. Sie war saftig und knusprig und einfach nur lecker. Außerdem hatten alle eine Menge Spaß dabei, ihre Pizzen auszurollen und zu belegen und dann beim Backen zuzusehen. Falls ihr auch mal eine kleine Pizzaparty machen möchtet, ist hier das Rezept für meinen Teig:

500 Gramm Mehl Type 405 und
500 Gramm Mehl Type 550
in eine Rührschüssel kippen, vermischen, eine kleine Kuhle in die Mitte drücken.

1/2 Hefewürfel mit
1 tl Zucker in
250ml warmem Wasser (aus dem Hahn, so warm, dass es sich warm anfühlt, man aber nicht in Verbrennungsgefahr ist) auflösen.

Diese Mischung mit Schwung in die Mehlkuhle kippen. Mit dem Finger einmal durchrühren und das Hefewasser dünn mit einer Mehlschicht bestäuben. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Vorteig zehn Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ich heize dafür immer den Backofen auf 50°C Ober-Unterhitze (keine Umluft!!) vor und schalte ihn dann ab, bevor ich den Teig hineinstelle. So hat er es kuschelig warm.

Nach zehn Minuten sollte der Vorteig eifrig Blasen geworfen haben. Dann
2 Prisen Salz
3 eßl Olivenöl
dazu geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes alles vermengen. Dabei nach und nach bis zu
500ml lauwarmes Wasser angießen, bis sich ein glatter Teigkloß gebildet hat, der sich gut vom Schüsselrand löst. Ich brauche meistens nur ca. 400ml, aber das hängt sehr vom Mehl ab.

Diesen großen Teigkloß wieder mit Mehl bestäuben, Handtuch über die Schüssel und alles zurück an den warmen Ort. Dort geht der Teig jetzt am besten ungestört zwei Stunden. Danach sollte er sich mengenmäßig verdoppelt bis verdreifacht haben.

Den Ofen auf 250 Grad (am besten Pizzastufe: Unterhitze mit Umluft) vorheizen. Im Idealfall einen Pizzastein auf den Backofenboden legen. Ansonsten ein Backblech nehmen, das aber auch direkt auf dem Ofenboden liegen sollte.

Während der Ofen vorheizt, den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und mit bemehlten Händen ordentlich durchkneten. Dann in acht gleichgroße Stücke teilen und auf einer bemehlten Fläche unter dem schon bewährten Tuch sieben davon ruhen lassen, während man das achte in der gewünschten Größe ausrollt. Am besten, man macht das auf einem Pizzaschieber oder auf einem dünnen Brett (die flexiblen von Ikea haben sich da bewährt). Dann die Pizza belegen und mit Schwung vom Brett auf das heiße Blech im Backofen gleiten lassen. Sie braucht nur 5 – 8 Minuten, dann ist sie fertig gebacken. In der Zeit kann man die nächste vorbereiten.

Falls man auf einmal mehr Personen verköstigen möchte, kann man den Teig auch auf einem Backpapier in Backblechgröße ausrollen und dann die belegte Pizza mitsamt dem Backpapier auf das heiße Blech geben. Wichtig ist nur, dass man sie nicht auf einem kalten Blech in den Ofen schiebt, da wird sie nicht so knusprig.

Rezept: Marshmallows in weihnachtlichen Formen selber machen

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2011, Dezember 12

Marshmallow-Eiskristall im Kakao Vor einigen Tagen hat Schlauer Backen bei Facebook diesen Link gepostet und ich wusste sofort, das muss ich am Wochenende nachmachen! Die weißen Marshmallow-Sterne sehen in dem dunkelbraunen Kakao sehr hübsch aus, weihnachtlich ist es auch noch und vor allem natürlich lecker.  Anstatt das Rezept von Martha Stewart zu übernehmen, habe ich mich an eines gehalten, das ich schon vor einigen Monaten gebloggt hatte.  Hier ist es nochmal in modifizierter Form:

Ein Backblech mit Backpapier belegen.
3 Eßlöffel Speisestärke und
5 Eßlöffel Puderzucker mischen. Ca. 2 Eßlöffel der Mischung mit Hilfe eines kleinen Siebes gleichmäßig über das Backpapier stäuben.

250 Gramm Puderzucker und
1 Päckchen Vanillezucker in einer Schüssel mischen

2 Packungen weiße Gelatine gemahlen (18 Gramm) in
150ml Wasser auflösen, unter Rühren kurz aufkochen.

Die heiße Flüssigkeit zu dem Puderzucker geben und mit dem Rührgerät so lange rühren, bis die Masse fluffiger und etwas zäh wird, sich aber noch gut gießen lässt. Die Masse gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und mit einem Spatel mehrfach vorsichtig über die Oberfläche streichen. Das zerstört einen guten Teil der kleinen Luftblasen, die sich beim Rühren gebildet haben.

So sollte die entstehende Marshmallowplatte nun eine bis zwei Stunden ruhig stehen. Danach wird sie mit zirka 3 Eßlöffeln der übrig gebliebenen Puderzucker-Stärke-Mischung gleichmäßig bepudert. Die gewünschten Formen können mit Plätzchenausstechern ausgestochen werden.

Besonders hübsch finde ich die Eiskristalle. Beim Auflegen auf den Kakao sind ihre filigranen Spitzen allerdings sehr schnell geschmolzen. Deshalb werde ich für diese Form nächstes Mal versuchen, die Masse etwas dicker zu bekommen. Diesmal war sie auf dem Backblech ca. 3 Millimeter dick. Besser wäre es wohl, entweder ein kleineres Backblech zu verwenden (eines von den Ausziehbaren ganz zusammengeschoben), oder die doppelte Marshmallow-Masse zu machen.

Da die Marshmallowmasse widerstandsfähiger ist als Plätzchenteig, habe ich die Formen auf die Marshmallowplatte gesetzt, dann einen Topf darauf stellt und diesen heruntergedrückt. Die Förmchen einzeln in die Masse zu drücken hat unschöne Abdrücke an meinen Handballen hinterlassen und war mir eine zu langwierige Aktion (ungeduldig!).

Weihnachts-Marshmallows Sind alle Formen ausgestanzt, popelt man am besten erstmal die Masse drum herum vom Blech und löst dann vorsichtig die kleinen Marshmallows. Sie werden mit der Unterseite noch in die letzten drei Eßlöffel der Puderzucker-Stärke-Mischung gedrückt, sonst kleben die Marshmallows von einer Seite.  Nun muss nur noch der Kakao gekocht werden…

Deko-Variante: Sobald die noch heiße Masse auf dem Backblech verteilt war, habe ich einige Ecken mit Farbzucker (gibt’s z.B. hier) bestreut. Roten für Herzen und grünen für Weihnachtsbäume. Das sah auch nach dem anschließenden Pudern der Marshmallows noch hübsch aus und knusperte beim Naschen schön.

Weihnachtsplätzchenrezept: Matcha-Bäumchen

Posted in rezepte, verführerisches by Astrid Walter on 2011, Dezember 11

Das tolle Blog Delicious Days kennt ihr ja sicher alle (falls nicht: unbedingt ansehen). Mit ihren Kochrezepten und den Geschichten drum herum ist Nicole Stich so erfolgreich, dass sie bereits ihr zweites Kochbuch herausgebracht hat. Mein Freund ist stolzer Besitzer des ersten Buches und darin bin ich beim Stöbern über das Rezept für “Limetten-Matcha-Cookies” gestolpert. Mit ihrer leuchtend grünen Farbe drängten sie sich förmlich dafür auf, an Weihnachten als Bäumchen gebacken zu werden. Wir haben die Matcha-Bäumchen nun schon zum zweiten Mal gemacht und das Rezept leicht an unseren Geschmack angepasst. Hier ist unsere Variante:

Matchabäumchen

Matchabäumchen

Matcha-Bäumchen

ca. 50 Stück

3 Bio-Limetten

-> gründlich heiß abwaschen und die Schale fein abreiben

100 Gramm Puderzucker
1,5 Teelöffel Matcha-Tee-Pulver
1/3 des Limettenschalenabriebs
150 Gramm kalte, gewürfelte Butter
1 Prise Salz

-> mit den Knethaken des Rührgeräts zu einer glatten Masse verrühren

200 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke

-> einkneten

3 Eigelbe

-> einkneten

Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Derweil die restlichen 2/3 der abgeriebenen Limettenschale im Mörser mit 1 Eßlöffel Zucker fein zermahlen. Mit zwei weiteren Eßlöffeln Zucker mischen.

Backofen auf 130° Umluft vorheizen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und portionsweise zirka 0,5 Zentimeter dick ausrollen. Kleine Bäumchen ausstechen, mit einer Seite in die Limetten-Zucker-Mischung drücken und mit ca. 0,5 Zentimeter Abstand auf Backbleche mit Backpapier legen. Sind zwei Bleche gefüllt, kommen die Plätzchen für 8 Minuten auf unterster und mittlerer Schiene in den Ofen. Nach 8 Minuten werden die Bleche getauscht und die Plätzchen nochmal 8 Minuten gebacken. Die Plätzchen sollen nicht bräunen, sonst wirkt die grüne Farbe des Matcha-Tees nicht mehr so schön.

Direkt nach dem Backen streuen wir den Rest der Limetten-Zucker-Mischung über die noch heißen Plätzchen. Abgekühlt in Blechdosen gelagert halten sie sich gut einige Wochen.

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