Naschkritik: Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein (von Ina Coelen/Brigitte Glaser)

Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein
Worum geht’s?
21 Kurzkrimis haben Ina Coelen und Brigitte Glaser in diesem Buch versammelt und auch wenn alle von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden, haben sie doch eines gemeinsam: Schokolade als Mordmotiv, Schokolade als Tatwaffe, Schokolade als Witwentröster. Mal hat die Nascherei in den Kurzkrimis eine Hauptrolle, mal ist sie nur schmuckendes Beiwerk, aber dessen ungeachtet wird zu jeder Geschichte ein passendes und (fast immer) süßes Rezept mitgeliefert.
Und, wie war’s?
Wie immer bei Sammlungen von Kurzgeschichten gab es einige, die mir sehr gut gefielen und andere, die ich nach dem anlesen der ersten zwei Seiten überblättert habe. Bei „Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein“ sind aber nur zwei Geschichten durch mein persönliches Raster gefallen, die anderen Krimis konnten mich überzeugen. Einige waren richtig spannend, andere eher amüsant. Angeblich sind die Krimis von bekannten deutschsprachigen Krimiautoren geschrieben, zu meiner Schande muss ich aber gestehen, keinen einzigen davon zuvor gekannt zu haben. Z.B. bei Jürgen Ehlers und Jochen Brockmann habe ich aber vor, meine Wissenslücke jetzt aufzufüllen. Somit liefert einem das Buch auch noch zahlreiche Ideen für den Bücherwunschzettel.
Richtig überzeugt hat mich das Konzept mit den zur Geschichte passenden Rezepten. Die klingen nämlich durchweg lecker, kommen ganz ohne Gift aus ;-) und machen Lust aufs Ausprobieren. Deshalb wird das Buch vermutlich auch eher in meinem Küchenregal als im Bücherschrank landen.
Bitterböse, Schokoladenkrimis vom Niederrhein, Ina Coelen/Brigitte Glaser
Leporello Verlag, 286 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 9783936783346
Yes, I am :-)
wünsche allen ein entspanntes Herbstwochenende mit viel heißer Schokolade :)
Mood Food
Darüber, wieso Schokolade glücklich macht, und welche, zum Teil kalorienärmere, Nahrungsmittel gleiche Effekte erzielen, hat meine Ex-Kollegin Claudia Arthen einen schönen Artikel auf news.de geschrieben.
Hier ist der Link.
Video: Deutsche Welle besucht Goldhelm Schokolade
Deutsche Welle TV widmet sich im Magazin Euromaxx dem Trend hin zur handgeschöpften Schokolade. In dem Beitrag „Schokolade für Genießer“ wird die Schokoladenmanufaktur von Goldhelm Schokolade in Erfurt vorgestellt. Zum allgemeinen Trend hin zu hochpreisigeren Schokoladen äußert sich dann noch Peer Michaelis, Gründer der Schokozeit AG.
Den Beitrag finde ich zwar ein bisschen einseitig, weil ein ganzer Trend an einem einzigen gut laufenden Geschäft festgemacht wird, aber sehenswert ist das Video trotzdem, schon wegen der schönen Aufnahmen aus der Schokoladenmanufaktur.
Momentan ist das Video noch bei der Deutschen Welle online einzusehen, dafür hier klicken.
Naschkritik: Jenny’s Cupcakes in Frankfurt am Main
Heute war ich zum ersten Mal bei Jenny’s Cupcakes und ich werde sicher wieder hingehen. Das Ambiente mit viel Pink und Weiß gefällt mir sehr gut und der Service war überaus freundlich, vor allem haben mir aber auch die Cupcakes geschmeckt.
Vielleicht hatte ich Glück oder das Rezept hat sich seit meinen Vorschreibern geändert, aber trocken waren meine Cupcakes heute nicht. Es stimmt allerdings, dass sie nicht locker sind. Da mir der Vergleich zu echten amerikanischen Cupcakes bisher fehlt, ist mir das aber nicht negativ aufgefallen. Teig sowie Frosting haben mir jedenfalls bei allen probierten Sorten sehr lecker geschmeckt und waren gut aufeinander abgestimmt. Auch der Käsekuchen war übrigens gelungen, schön kompakt und angenehm wenig gesüßt.
Gut gefällt mir, dass die Cupcakes deutlich kleiner ausfallen als die Muffins, die man in gängigen Coffeeshops kaufen kann. So kann man auch mal nur zwischendurch einen Cupcake essen und muss nicht gleich Hunger für eine Hauptmahlzeit haben. Der Preis von 2 Euro ist allerdings für die Größe wirklich etwas zu viel, auch wenn sicher viel Arbeit in den kleinen Naschereien steckt.
Wer gar keine Lust auf Süß hat, wird bei Jenny’s Cupcakes übrigens inzwischen auch etwas finden, auf Wunsch werden Bagels zubereitet. Habe ich aber nicht probiert.
Mein Beitrag zu Jenny’s Cupcakes – Ich bin Mondkatze – auf Qype
Schokolade als Accessoir
Neulich begenete mir eine junge Dame, deren Tasche zum Anbeißen aussah. Wie eine Schokoladentafel gestaltet war das modische Accessoir für die Frau. Mir wäre es zwar wichtiger, dass IN der Tasche Schokolade ist ;-), aber alles in Schokohülle zu packen, scheint ein neuer Trend zu sein.
Die Firma SwitchEasy hat eine Silikonhülle für den iPod Shuffle herausgebracht, die wie zwei Schokoladenstückchen aussieht. Gibt’s übrigens auch für Liebhaber der weißen Schokivariante. Und Vivian hat auf ihrem Schokoblog schon über eine ebensolche Hülle für das iPhone berichtet.
Nun lese ich bei Engadget auch noch von einer externen „Festplatte im Schokomantel“.
Franzosen trinken zur „Tea-Time“ Kakao

Kakao mit Croissant statt Baguette geht sicher auch... :-)
Ein interessanter Artikel ist einem lieben Kollegen gerade aufgefallen:
„Renaissance von Kakao und Butterbrot“ titelt heute die Nachrichtenagentur dpa und berichtet, in Frankreich werde die Nachmittagspause mit heißer Schokolade und gebuttertem Baguette wieder neu entdeckt. Früher seien solche Pausen Kindern vorbehalten gewesen, jetzt gehöre der Kakao schon zum Angebot diverser Tee-Salons in Paris. Hoffentlich setzt sich der Trend nach Deutschland fort :-)
Neue Duplo-Sorte
Zartbitter Duplo gab es schon mal, aber die Variante mit „Cocos“ ist neu, oder?
Mir hat’s ganz gut geschmeckt, aber die Zartbitterschokolade ist doch sehr dominant, so dass vom Kokos-Geschmack kaum noch etwas heraus kommt.
PS: Wieso nennt Ferrero die neue Sorte eigentlich „Cocos“ und nicht „Kokos“? Ist doch eine ganz unnötige Sprachspielerei, Zartbitter ging schließlich auch auf Deutsch.
Schokoladentester gesucht!

Schokotester gesucht (Screenshot)
Wie ich gerade bei Candyholic gelesen habe, sucht Ritter Sport Schokoladentester.
Wer vor allen anderen schmecken will, was die Trendschokolade des Winters werden könnte, muss auf der Ritter Sport Webseite einen kurzen Fragebogen zu den eigenen Naschgewohnheiten beantworten. Man bekommt dann in den nächsten Wochen mitgeteilt, ob man beim Test dabei ist und sich im Oktober über eine Schokoladenlieferung freuen darf.
Ich versuche mein Glück natürlich :-)










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