Naschkatze * Neues aus der Welt der süßen Genüsse

Ü-Ei für die Kaffeetafel; Schokokuchenrezept

Veröffentlicht in rezepte, verführerisches von Astrid Walter am 2010, März 9
Schokoladenkuchen mit Ü-Ei-Guss

Schokoladenkuchen mit Ü-Ei-Guss

Wie erwähnt, faste ich in diesem Jahr. Aber nur unter der Woche, weshalb an den Wochenenden Backorgien angesagt sind.  Vergangenes Wochenende habe ich ein Rezept von Lea Linster ausprobiert. Eine Kollegin hatte den Kuchen nach ihrem Geburtstag dabei und alle im Büro sahen beim Essen derart verzückt aus, dass ich den Schokokuchen einfach nachbacken musste. Das Rezept dafür findet sich schon online, sunny hat es bei “Das Kochrezept” eingestellt. Wer den Kuchen nachbacken möchte, kann dort gucken. Ich habe mich an alle Angaben gehalten und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Das Besondere an meinem Kuchen war der Guss. Eigentlich soll man den Kuchen nur mit Kakao bestäuben. Ich habe ihn aber in einer Tortenbodenform gebacken und hatte so diesen hübschen Rand, den es irgendwie zu nutzen galt. Und so wurde aus Lea Linsters Schokoladenkuchen ein Ü-Ei-Kuchen.

150 Gramm weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und dünn auf dem Kuchen verteilen. Achtung: nichts auf den Rand schmieren. Den Kuchen zum vollständigen Abkühlen der Schokoschicht in den Kühlschrank stellen.

200 Gramm Zartbitterkuvertüre
200 Gramm Vollmilchkuvertüre
1/2 Würfel Palmin (Kokosfett) zusammen im Wasserbad schmelzen und danach soweit abkühlen lassen, bis die Schokolade sich beim Eintunken eines Fingers Körperwarm anfühlt. Dann die Kuvertüre über die kalte weiße Schokolade geben und auch über die Kuchenränder laufen lassen. Nach ein paar Stunden ist die Kuvertüre fest, lässt sich aber noch gut schneiden ohne zu splittern.

Beim Anschneiden enthüllen die dunklen Kuchenstücke ihr weißes Geheimnis. Ganz wie beim Ü-Ei eben.

Rettung in der Fastenzeit

Veröffentlicht in naschkritik, verführerisches von Astrid Walter am 2010, März 4


Glückstee
hat schon eine tolle Farbe :)
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Zwei Wochen können unendlich lang sein. Das weiß ich, seit die Fastenzeit begonnen hat. Gar nicht religiös sondern mehr figürlich motiviert habe ich mir vorgenommen, während der Fastenzeit unter der Woche keine Süßigkeiten zu essen. Die Einschränkung “unter der Woche” mag manchen erstauen, ist aber durchaus sinnvoll, denn Schokolade verschwindet vor allem am Arbeitsplatz in Unmengen in meinem Mund. Hier hat ja auch immer jemand was Leckeres dabei – und falls nicht, gibt’s noch den Notvorrat in meiner Schublade. Nun soll der noch bis Ostern unangetastet bleiben.

Schokoladensuchtanfälle in dieser Zeit sind programmiert, die Rettung in solchen Momenten kommt von Alnatura. Im Biotee-Sortiment bei Tegut (und sicher auch noch einigen anderen Läden) steht nämlich auch die Sorte “Glückstee”. Dieser besteht zu 50 Prozent aus Kakaoschalen. :-) Der Rest ist eine Mischung aus Rooibos/Rotbuschtee, Zimt, Anis, Süßholz und Vanille. Vanille und vor allem Anis mag ich in Tee eigentlich gar nicht, aber dieser riecht dank des hohen Kakaoanteils so wunderbar schokoladig, dass ich Anis und Vanille gar nicht mehr wahr nehme.

Der Frühling ist nah

Veröffentlicht in beobachtungen, neu-im-Regal von Astrid Walter am 2010, Februar 23

Lindt Osterhasen
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

In den Supermarktgängen tummeln sich schon wieder die Osterhasen. Im Gegensatz zu den Weihnachtsmännern im September stören mich die Ostersüßigkeiten im Februar gar nicht.

Vielleicht hat es mit den Jahreszeiten zu tun. Wenn der erste Weihnachtsmann gesichtet wird, ist das Ende des Sommers nah. Die Osterhasen dagegen verheißen den baldigen Frühlingsbeginn.

Mit Essen spielt man doch :-)

Veröffentlicht in verführerisches, webtipp von Astrid Walter am 2010, Februar 2
Schöne Überraschung von Schokozeit

Schöne Überraschung von Schokozeit

Tolle Post fand ich neulich auf meinem Schreibtisch: Ute von Schokozeit (@schokozeit) hat mir diese winterliche Nascherei  geschickt. Aus weißer Schokolade ist auf der dunklen Tafel ein Schneemann gezeichnet. In seinem Bauch kullern kleine rote Zuckerperlen, die man durch gezieltes und sanftes Schütteln in den Löchern für Augen, Nase und Knöpfen versenken kann.

Wieso ich das süße Geschicklichkeitsspiel bekam, steht hier. Wer auch so einen kleinen Schneemann geschenkt bekommen möchte, muss bis zum 10. Februar etwas bei Schokozeit bestellen. So ein naschendes Kulleraugenkind als Postkarte bekommt ihr dann aber trotzdem nicht ;-)

Rezept: Nusskuchen aus dem Glas

Veröffentlicht in rezepte, verführerisches von Astrid Walter am 2009, Dezember 28

Nusskuchen aus dem Glas
Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

Die Vorräte waren schon gekauft, da fiel die Weihnachtsbäckerei kurzfristig aus. Nun platzen die Küchenschubladen vor lauter gemahlenen Nüssen aus allen Nähten. Weil aber zusätzlich zu Lebkuchen, Spekulatius und Marzipankartoffeln keiner auch noch frischen Kuchen braucht, habe ich das Backbuch “Kuchen im Glas” wieder hervorgeholt. Das Basisrezept für Rührkuchen ließ sich wunderbar an die Nussvorräte anpassen. Die kleinen Küchlein sind schön locker und saftig geworden.

Hier ist das Rezept zum Nachbacken:

Für 6 Gläser á 150ml Inhalt

Backofen auf 175° Umluft vorheizen. Falls Weckgläser verwendet werden, die Gummiringe in kaltem Wasser einweichen.

200 Gramm Butter
150 Gramm Zucker

–> schaumig rühren

4 Eier
–> nach und nach unterrühren

125 Gramm gemahlene Haselnüsse
50 Gramm Mehl
50 Gramm Speisestärke
2 Tl Backpulver
1 Eßl Amaretto (oder Milch)

–> unterrühren

50 bis 100 Gramm Zartbitterschokolade (je nach Geschmack) hacken und unter den Teig mischen.

Die Gläser mit Öl auspinseln, den Teig so einfüllen, dass die Glasränder sauber bleiben.

Auf dem Rost auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Danach müssen die Gläser sofort verschlossen werden (Achtung! Handschuhe anziehen, die Gläser sind sehr heiß).

Durch das Abkühlen des Kuchens entsteht ein Vakuum, das die Küchlein zirka 4 Wochen frisch hält.

Noch 24 Tage bis Weihnachten

Veröffentlicht in verführerisches von Astrid Walter am 2009, Dezember 1


Noch 24 Tage bis Weihnachten

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Ich wünsche allen Naschkatzen eine schöne Vorweihnachtszeit und viele leckere Überraschungen hinter den Adventskalendertürchen.

Naschkritik: Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein (von Ina Coelen/Brigitte Glaser)

Veröffentlicht in naschkritik von Astrid Walter am 2009, November 13

Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein

Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein

Worum geht’s?

21 Kurzkrimis haben Ina Coelen und Brigitte Glaser in diesem Buch versammelt und auch wenn alle von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden, haben sie doch eines gemeinsam: Schokolade als Mordmotiv, Schokolade als Tatwaffe, Schokolade als Witwentröster. Mal hat die Nascherei in den Kurzkrimis eine Hauptrolle, mal ist sie nur schmuckendes Beiwerk, aber dessen ungeachtet wird zu jeder Geschichte ein passendes und (fast immer) süßes Rezept mitgeliefert.

Und, wie war’s?

Wie immer bei Sammlungen von Kurzgeschichten gab es einige, die mir sehr gut gefielen und andere, die ich nach dem anlesen der ersten zwei Seiten überblättert habe. Bei “Bitterböse: Schokoladenkrimis vom Niederrhein” sind aber nur zwei Geschichten durch mein persönliches Raster gefallen, die anderen Krimis konnten mich überzeugen. Einige waren richtig spannend, andere eher amüsant. Angeblich sind die Krimis von bekannten deutschsprachigen Krimiautoren geschrieben, zu meiner Schande muss ich aber gestehen, keinen einzigen davon zuvor gekannt zu haben. Z.B. bei Jürgen Ehlers und Jochen Brockmann habe ich aber vor, meine Wissenslücke jetzt aufzufüllen. Somit liefert einem das Buch auch noch zahlreiche Ideen für den Bücherwunschzettel.

Richtig überzeugt hat mich das Konzept mit den zur Geschichte passenden Rezepten. Die klingen nämlich durchweg lecker, kommen ganz ohne Gift aus ;-) und machen Lust aufs Ausprobieren. Deshalb wird das Buch vermutlich auch eher in meinem Küchenregal als im Bücherschrank landen.

Bitterböse, Schokoladenkrimis vom Niederrhein, Ina Coelen/Brigitte Glaser
Leporello Verlag, 286 Seiten, 9,90 Euro, ISBN 9783936783346

Yes, I am :-)

Veröffentlicht in informatives von Astrid Walter am 2009, November 7



Chocolate Lovers

Ursprünglich hochgeladen von Astrid Walter

wünsche allen ein entspanntes Herbstwochenende mit viel heißer Schokolade :)

Happy Halloween :-)

Veröffentlicht in verführerisches von Astrid Walter am 2009, Oktober 30

Heute ist Halloween, eines dieser Feste, bei denen ich überhaupt nicht genau weiß, was da genau gefeiert wird. Deshalb habe ich mich auch jahrelang stur geweigert, Halloween überhaupt wahr zu nehmen. Aber wer kann schon diesen Schokogeistern widerstehen? ;-)

Schokogeister

Schokogeister (von Astrid Walter)

Mood Food

Veröffentlicht in webtipp von Astrid Walter am 2009, Oktober 13

Darüber, wieso Schokolade glücklich  macht, und welche, zum Teil kalorienärmere, Nahrungsmittel gleiche Effekte erzielen, hat meine  Ex-Kollegin Claudia Arthen einen schönen Artikel auf news.de geschrieben.

Hier ist der Link.